Ingrid Baumgart-Fütterer
Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit
ein melancholisches Gedicht
über den Kummer in der Liebe
und seine Sexualtriebe.
Es bleibt ihr nichts, als sich zu grämen,
für sein Verhalten sich zu schämen
Sehnsucht im Herzen bleibt außen vor,
dafür hat er kein offenes Ohr.
Sie verspürt Druck in ihrer Kehle,
schreibt sich den Frust von der Seele
so oft hat er sie angelogen,
sie hintergangen, betrogen.
Er schwor ihr Treue für alle Zeit,
schon kurz darauf trieb er es zu weit -
pflegte dreist mehrere Affären,
zu lange ließ sie ihn gewähren.
Sie war an den Falschen geraten,
dieser Mann ist ein Satansbraten,
schnell gereizt, prügelt er auf sie ein,
braucht sie Hilfe, lässt er sie allein.
Ihr Hunger nach Zuneigung ist groß,
tränenreich beklagt sie ihr Los
immer weiter geht,s mit ihr abwärts,
ihr Herz verfinstert sich vor Schmerz.
Sie schreibt spätabends im Kerzenlicht
über die Liebe ein Gedicht,
eine Liebe, wie sie sich erträumt,
die ihre Innenwelt aufräumt ...
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.10.2021.
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