Aylin

G-Punkt

G-Punkt

 

Welch sinnliches Schaudern durchfließt uns bei dem Gedanken an das G, das in den 50- iger Jahren schon einmal einen Punkt setzte. Damals schon hat es Tabus gebrochen, die Menschen in helle Aufregung versetzt, als der Gynäkologe Gräfenberg es als Stimulationspunkt der Frau wissenschaftlich in die Öffentlichkeit trug. Seine Erkenntnisse hatten gute Liebhaber zwar längst durch Learning bei Doing gewonnen, aber der Großteil des Volkes war ahnungslos und drum schlug es ein wie ein Paukenschlag.

Die heutige Gesellschaft kennt gar zusätzliche 3 Gs, müsste also in Lust und Wonne schwelgen, aber nichts dergleichen. Obwohl die neuen Gs durchaus auch stimulieren. Leidenschaftlich kritisiert und diskutiert das Volk „ Genesen, geimpft und getestet“ und spaltet sich. Ja, so ist das eben bei allen Nachfolgern, man kennt das von guten Spielfilmen. Der zweite und dritte Teil von „Ein Hund namens Beethoven“ war längst nicht so packend wie der erste. Das Original ist eben immer das Beste.

Dabei haben feucht –fröhlich auch die neuen 3 Gs drauf. Tränen der Angst bei Coronaerkrankung und fröhlich bei „genesen“, Tränen bei Nebenwirkungen der Impfungen und der Erleichterung bei keinen bei „geimpft“ und Tränen der Rührung bei Einführung des Stäbchens bis ins Vorhirn bei „getestet“. Da nützt es auch wenig, um zum OriginalG zurückzukommen, wenn harte Männer es von Krankenschwestern im engen Kasack oder Frauen es von Soldaten in Uniform eingeführt bekommen. Es will einfach keine Lust aufkommen.

Die Bundesregierung nimmt ( deshalb, sagen böse Zungen) jetzt das Pandemiegesetz zurück, aber die Länder behalten je nach Lage die Maßnahmen bei. Spahn verabschiedet sich so aus seinem Amt, wohlwollend grinsend und das gemeine Volk denkt: Er hat alles gelöst und Corona ist vorbei. Obwohl ja soeben die Inzidenzen wieder steigen und sogar ein Fußballspieler unter Impfdruck gesetzt wird. Er muss ja nicht, aber… Chaos an allen Ecken, wieder mal der Spahnsche Widerspruch eben.

Aber irgendwie atmet der Bürger auf. Spahn ist bald weg. Aus der Regierung. Ja, wer möchte sich denn wirklich mit dem weiter über den G-Punkt unterhalten? Obwohl ein neuer Gesundheitsminister Lauterbach vielleicht da auch nicht so die Lustkanone wäre.

Nein, wir lassen uns unseren schönen Gräfenberg G-Punkt nicht vermiesen. Wir sind das Geseiher von Gs leid! Wollen endlich unser Leben wieder genießen, Freedom und wer bitte möchte dabei an „den kleinen Pieks“ oder noch schlimmer an Impf - „Durchbruch“ denken? Aua.

No way. Wir folgen da lieber dem G-Punkt von Frau Dr. Erika Zwerger, Professorin der Uni Storkow für Volkshygiene- und- Gesundheit, die sich schon in der alten DDR einen Namen machte mit der These: „Zur Entspannung FKK auch in Kombinatskantinen einführen.“. Das hat zwar nicht geklappt, aber ihre neueste Forderung ist wirklich vielversprechend:

„Vergessen Sie den ganzen Scheiß. Schauen Sie nicht so oft die Talk-Shows von Lanz, Illner oder Will. Das macht nur impotent und frigide. Suchen Sie mal wieder zuhause Ihren oder ihren persönlichen G-Punkt. Ganz ohne Maske, es sei denn Sie brauchen das. Das schützt auch vor Corona und wirkt gegen Depression, Repression und Aggression ganz wie eine Luftpumpe voller C02-freier Luft ohne Stormpreiserhöhung. Versprochen! Leute, bei so viel Erleichterung - da geht doch was!“

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 31.10.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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