Ralph Bruse

Deine Beine

Deine Beine


Schau ich auf deine langen Beine
und kaum woanders hin,
sind kleinste Sorgen plötzlich keine,
weil ich nur noch aus Kribbeln bin.

Dein Küssen weht mich ja schon fort.
Dein Streicheln, vorher: sicherlich.
Doch deine Beine sind der Ort,
von dem wir reisen – du und ich.

Was du jetzt wohl gerade denkst;
den Blick mir lächelnd zugeneigt?
Von dir verzaubert bin ich längst.
So, daß nicht nur der Blutdruck steigt.
                          
*

Für dich trag  ich mein schönstes Kleid.
Die Haut darunter: sommerbraun.
Dein Lächeln zeigt Befangenheit.
Sei unbesorgt und hab Vertrau´n.

Lass dich in meine Arme fallen
und küsse mich – genau, wie eben.
Bring mir das heiße Blut ins Wallen;
die ganze Welt um uns zum Beben.

Das denke ich, bei deinem Blick,
den du auf meine Beine lenkst.
Wir fühlen beide dann den Kick,
wenn du dich fest in mir verfängst.



 
(c) Ingrid Bezold & Ralph Bruse
Zeichnung: open cliparts
 


 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.11.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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