Antje Warwick

Herbst in Ottersberg

Die Tage sind kürzer, die Nächte recht lang, 
Kranichgesang schon vor Wochen erklang.
Mit lauten Rufen ziehen sie übers Land, 
wie Pfeile an Schnüren, das flatternde Band.
Gänse folgen bald auch ihrem Flug,
nach Süden geht ihr langer Zug. 

Nebel zieht sanft über die Wiesen, 
die Sonne hängt ebenso tief über diesen. 
Kälte und Wind nagen an den Knochen, 
der Herbst ist da, schon seit einigen Wochen. 
Ruhe und Stille breiten sich aus, 
wenige wollen jetzt freiwillig raus. 

Eichhörnchen sammeln und essen sich satt, 
an den Bäumen leuchtet jedes Blatt.
Rot, gelb und orange die Farbenpracht,
der Herbst ist da, mit seiner ganz eigenen Tracht.
Der Dunkelheit entgegen leuchten die Kerzen, 
Laternen erfreuen der Kinder Herzen.

Herbst, was bist Du für eine schöne Zeit, 
mit durchweg buntem eigenen Kleid.
Schnee und Frost folgen dahinter, 
schon vor der Tür steht der eisige Winter.
Auch wenn ich klammheimlich auf's Frühjahr mich freue, 
genieße ich doch jeden Tag hier auf's Neue. 

 

 

Für Ursula,
Der Versuch meine ersten Eindrücke und Erlebnisse
in Ottersberg zu beschreiben.
Antje Warwick, Anmerkung zum Gedicht

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Antje Warwick).
Der Beitrag wurde von Antje Warwick auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.11.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Die Autorin:

  • Autorensteckbrief
  • antje_rauerweb.de (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)

  Antje Warwick als Lieblingsautorin markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

Was uns Katzen auf ihre Art sagen von Ernst Dr. Woll



Ernstes und Freudiges erlebte ich mit Hauskatzen, das mich immer stark beeindruckte. In sechs Geschichten wird dargestellt: Hauskatzen sind einerseits sehr anhänglich, sie drücken aber auf ihre Art aus, was ihnen gefällt oder nicht behagt und wem sie zugetan sind und wen sie nicht mögen. Großes Leid müssen alle Lebewesen im Krieg erdulden; über die Schmerzen der Menschen wird dabei oft ausführlich berichtet, viel weniger und seltener aber über die Qualen unserer Mitgeschöpfe als Mitbetroffene und tatsächlich unschuldige Opfer.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Herbst" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Antje Warwick

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Ich träume von Leben als Indianer von Antje Warwick (Natur)
Fliegende Blätter von Karl-Heinz Fricke (Herbst)
Weichwarm von Hartmut Pollack (Liebesgedichte)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen