Heinz-Walter Hoetter

Gedichteexplosion

1. Vom Regen in die Traufe?

 

 

Die Sonne brennt, sengende Hitze.

Feuchtigkeit rinnt an mir hernieder.

Seht doch, wie ich fiebernd schwitze.

Schweiß getränkt sind meine Glieder

 

Wessen Werkzeug war ich einst gewesen?

Ja, ich weiß, das ist schon viel zu lange her.

So begann mein Körper langsam zu verwesen,

in dem mein Geist einst lebte ach so schwer.

 

Ich war wie ein einsamer Sucher in der Wüste.

Meine Frage bleibt: „Hat das Lieben sich gelohnt?“

Ich suchte stets nach Gottes gnadenvoller Brüste,

als ich noch als Mensch die Erde habe einst bewohnt.

 

Es schmatzen Maden in meinem Körper, ach herrje.

Sie tun sich gütlich an meinem verwesenden Fleisch.

Ich gehe jetzt auf eine Reise und sage: „Gefühle ade!“

Vielleicht komme ich vom Regen in die Traufe, wer weiß?

 

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

 

 

 

 

2. Um Mitternacht, wenn das Böse erwacht

 

 

Es ist bereits Mitternacht.

Das Böse ist schon erwacht.

Es überall hässlich lacht.

 

Und erschrecken es will.

Tagsüber ist es ganz still.

Wie in dem Ort Silent Hill.

 

Das Grauen ist voller List.

Der Dämon schon unruhig ist.

Dem Opfer gibt er keine Frist.

 

Er will Schrecken pur verbreiten

und das Gute zum Bösen verleiten.

Ja, bis in alle, alle Ewigkeiten.

 

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

 

 

 

 

3. Die lüsterne Sau

 

Eine alte Sau, die schleckte lüstern mein Gesicht.

Aus dem Stall ich rief: „So was tut man nicht!“

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

 

 

 

 

4. Die Trinker

 

Weil alle Trinker stets schrecklich trinken,

nach Alkohol ganz schlimm dann stinken,

und am Ende sie dann torkelnd sinken, auf

dem Boden liegend besoffen grinsend winken.

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

 

 

 

 

5. Die nackte Sachsendame

und

der geile Ritter

 

 

Eine schöne, splitternackte Sachsendame,

sie war auch gut geformt, alles keine Frage,

badete im Hochsommer an der Nordseeküste.

Ein Ritter kam vorbei, hatte sogleich Gelüste.

Dann, voller Gier runter an den Strand er eilte,

mit Stielaugen dort lange lurend so verweilte.

Mit Gewalt er sie am Ende nahm, der sexgeile.

Tja, bald hing die Sächsin an des Ritters Leine.

Was sagt uns allen denn nun dieses kleine Gedicht?

Die Sachsendame mochte es hart. Man glaubt es nicht.

 

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

 

 

 

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