Antje Warwick

Ich träume von Leben als Indianer

Ich träume von Leben als Indianer, 
oder beneide sehr die Insulaner.
Fern von der Zivilisation, 
ein Leben voller Illusion.
Viel näher an der reinen Natur, 
wenig Luxus dafür Frische pur. 

Vieles ist digital leicht und gängig, 
wir sind dabei aber recht abhängig.
Wie wäre es nachts wieder am Baume,
in der Hand die süße Pflaume.
Essen was uns hat die Natur gegeben, 
frisch und vital das ist voller Leben. 

Lesend die Spuren dort im Schlamm, 
als Jäger zogen wir einst durch die Klamm.
Speere und Bögen in unseren Händen, 
mit Zelten statt heutigen steinernen Wänden.
Wir nahmen nur was wir brauchten zum Leben,
und unter uns herrschte das Nehmen und Geben. 

Unser Gepäck das war klein und sehr gering,
weniger ist oft nur notwendig Ding.
So zogen wir von Ort zu Ort, 
und blieben nur wenn es schön ist dort.
Als Normaden zogen wir ganz frei in die Ferne, 
ich träume davon heute noch immer sehr gerne

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.11.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Ein tiefes Blau - Berlin von Heiger Ostertag



Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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