Doris Groiß

Urvertrauen

 

Valentina.

Wenn sie die Bilder ihrer Selbst nimmt und die Seele spürt.

Abtauchen in Erinnerungen, Zeiträume nachspüren.

Schnee auf den Händen, Kälte im Gesicht.

Rote Backen und in der Schule sitzend. Ehrfürchtiges Kind.

 

Wartend auf den ersten Kuss, Frau werden und dann auch Liebeskummer.

Das Leben erkennen, zurückblicken, die Alte sein.

Viele schöne Erfahrungen gemacht, Vertrauen gelernt.

Enttäuscht. Getäuscht. Getragen. Viel allein.

 

Leben lernen, Zuversicht. Nicht nur Rad fahren. Ein Gedicht.

Das alte Kind in sich finden, als das Leben, das ganze Leben noch vor ihr lag.

Glühend heiß war der Tag oder schneekalt. Bei Wind und Wetter sie draußen war, unzählige Menschen hat sie besucht. Neugierde hat ihr Herz gestärkt.

Umtriebig, spontan, neugierig und frei. Mit ihren alten Kinderaugen die Welt sehen wollen oder sollen.

 

Corona bestimmt die Zeit, ein Virus, das macht sich auf dieser Welt, vereinfacht gesagt, nun breit.

Aber das soll nicht alles sein. Mit Masken, mit der Impfung, dem Hände waschen und der Distanz wird es besser. Für uns alle, von Tag zu Tag. Und mit Verlaub, das ist kein Firlefanz.

Die Impfung verleugnen, hat das einen Sinn?

Wenn sie doch ohne eine Vorerkrankung, eine gröbere, im Leben steht und ist.

 

Das Virus kann dich zu jederzeit treffen, dich aufsuchen, und daher macht es Sinn, sich impfen zu lassen.

Kein Zwang, aber freiwillig, frei im Willen dafür sich entscheiden.

 

Abkehr von Verschwörung und Parolen, die nicht das Beste für dich wollen und dich so in ein tiefes und wahrlich schwarzes Loch holen wollen.

In dieser finsteren Zeit bist du dann allein.

Wo sind sie dann alle die Zweifler und Nörgler, die Besserwisser und Besserkenner?

Du bist dann verdammt allein.

Nur hier an dieser Stelle nicht weiterdenken. An den Atem, der fehlt, die Luft, die dir ausbleibt. Hier nur nicht weiterdenken wollen.

 

Anstelle dessen.

Vertrauen und Zuversicht. Selbstachtung und Schutz deiner Selbst. Urvertrauen dem Schöpfer von Himmel und Erde entgegengebracht.

Sich zurücknehmen – Distanz - für einige Zeit. An dieser Stelle daher ein Gebet, für jene, die um ihr Leben kämpfen.

 

Und dann wieder mit den Augen der erwachsenen Frau in die Gegenwart blicken und die Zukunft in bunten und hellen Farben sehen.

Ihre Seele als Kind war bunt und farbenfroh.

 

Manch einer wollte sie als Frau ins schwarze Verderben führen. Tatsächlich ist das nicht gelungen. Weil sie stark war und mitgedacht hat.

Weil sie im Guten mitgemacht hat. Hoffnungsfroher Blick.

Schnee tanzt auf ihrer Seele, das Wasser des sommerlich warmen Sees umhüllt ihre Knie.


Träumen von der Schönheit des Lebens. Zügellos, frei. Mit ihren alten Kinderaugen.

 

Und jetzt mit Maske, na und! Da bleibt sie doch lieber gesund. Mit einer Impfung noch dazu.

Sie bleibt lieber gesund oder nicht gar so schwer krank, wenn das Virus sie trifft und aufsucht.

Mit dem Urvertrauen, das hilft, das Handeln dir in Folge einiges abverlangt.

Die Maßnahmen, vielleicht sehr viel Stille und die Maske an sich, die Medizin,

verabreicht in Form einer Impfung für dich, Hygiene und frische Luft, Distanz statt Nähe. Na und!

 

Da bleibt sie doch in der Ruhe, in der Achtsamkeit, in der Wahrnehmung ihres Körpers von heiß und von kalt, mit frischem Atem und gesund.

Drei „G“ mit einem „M“, wie Gottvertrauen, Glauben, verbunden mit den Maßnahmen und in Folge GESUND.

 

 

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