Jonatan Rieger

Sommersehnsucht

Sommersehnsucht/Abend im Gras

 

Wir spielen Ball,

die Wärme singt.

 

Stimmengewirr überall;

Zuversicht in uns dringt.

 

 

Frisch gemähtes Gras,

sommernachtsmilde Stille.

 

Zu erwartungsvollem Anlass,

Laut zirpt die Grille.

 

 

Der Tag kommt uns gut vor,

der Abend kann kommen.

 

Treffpunkt, am Tor,

noch eine Stunde, zum sonnen.

 

 

Lila-blasslachs-bordeaux-rote Schleier,

die Sehnsucht verklingt.

 

Wir sind unter Freunden, beschwingt,

Das Lied des Sommerabends, die Nachtigall singt.

 

 

Wir sagen zum Leben: beginn!

Die quälende Stimme Vernunft, verstummt.

 

Keine Fragen, kein Zweifel, nur Sinn.

Alles offen, alles frei, nichts ist vermummt.

 

 

Die Nacht wird zum Fluss

Zum Fluss des Erlebten

 

Alles kann, nichts muss

Unsere Schicksale werden zu Verwebtem.

 

 

Nichts zählt, außer diese laue Sommernacht.

Wir treiben auf ihr hinfort.

 

 

Nichts war gewollt, die Seele lacht.

Und in ihr lebt weiter, diese eine Nacht.

 

Sommersehnsucht/Abend im Gras

 

Wir spielen Ball,

die Wärme singt.

 

Stimmengewirr überall;

Zuversicht in uns dringt.

 

 

Frisch gemähtes Gras,

sommernachtsmilde Stille.

 

Zu erwartungsvollem Anlass,

Laut zirpt die Grille.

 

 

Der Tag kommt uns gut vor,

der Abend kann kommen.

 

Treffpunkt, am Tor,

noch eine Stunde, zum sonnen.

 

 

Lila-blasslachs-bordeaux-rote Schleier,

die Sehnsucht verklingt.

 

Wir sind unter Freunden, beschwingt,

Das Lied des Sommerabends, die Nachtigall singt.

 

 

Wir sagen zum Leben: beginn!

Die quälende Stimme Vernunft, verstummt.

 

Keine Fragen, kein Zweifel, nur Sinn.

Alles offen, alles frei, nichts ist vermummt.

 

 

Die Nacht wird zum Fluss

Zum Fluss des Erlebten

 

Alles kann, nichts muss

Unsere Schicksale werden zu Verwebtem.

 

 

Nichts zählt, außer diese laue Sommernacht.

Wir treiben auf ihr hinfort.

 

 

Nichts war gewollt, die Seele lacht.

Und in ihr lebt weiter, diese eine Nacht.

 

 

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