Ernst Wetzel

Advents- u. Weihnachtszeit 2021 im Rahmen der Corona-Pandemie

In der2021er Advents- und Weihnachtszeit
macht sich eine besondere Stimmung breit,
die nun vierte Corona-Welle wird ihr Geleit,
ein harter Pandemie-Winter steht bereit,
der wenig aufkommen lässt an Besinnlichkeit.


Wir erleben einschneidende Kontaktbeschränkungen,
grenzwertige klinische Intensivstationsbelegungen
die verursacht sind u. a. durch Impfverweigerungen,
politisch falsch beantworteter Fach-Empfehlungen,
und zu spät erkannten nötigen Impf-Auffrischungen.


Nun schleicht sich eine weitere Virus-Variante1 ein,
die Angst macht und einen verunsichert ungemein.
Freizügiges Leben brachte alle Varianten2 zu uns hinein,
welche Defizite offenbarten und folglich erzeugten Pein.
Eigentlich war doch der Impfstoff das Lösungs-Latein.


Da kommt dann kaum noch Weihnachtsstimmung auf,
weil die Entwicklung nimmt eigenständig ihren Lauf.
Haute man mit rabiaten Mitteln3 jetzt einfach hektisch drauf,
missachtet man, deren Wirkungen erfordern ihren zeitlichen Ablauf,
„abgespeckte“ Weihnachten werden zu nehmen sein in kauf.


Die ausgesprochenen Wünsche zu Advent und Weihnacht,
sind mir wegen möglicher Impfdurchbrüche wohlmeinend zugedacht,
zieht man aber bei 2G noch Pflichttests oder Lockdowns in Betracht,
weiter die AHA-Regeln zu befolgen; das alles streng wird überwacht,
dann ist das Freudvolle an der Zeit wohl exzessiv abgeflacht.


Kontaktbeschränkungen drohen wieder im häuslich-familiären Kreis,
Kirchen müssen selbst ihren Mitgliedern geben einen Platzverweis,
AHA-Regeln mit nötigen Sitzplatz-Reduzierungen sind deren Verweis.
Auch Weihnachtsmärkte und Hotels schließen auf obigem Geheiß,
das alles hat Auswirkungen - die Missstimmung läuft heiß … .


Für die Situation ist ganz sicher nicht nur ein Einziger auszumachen,
gehört nicht auch eingeschlichene Fahrlässigkeit zu den Ursachen ?
Stattdessen ist es doch einfach, allgemein „die Politik“ anzumachen,
die abwägen muss und sich nicht nur partikulär lassen irremachen,
ganzheitlich entscheiden und das dann verantwortlich festmachen.


Steckt nicht aber auch in dieser Lage die Quell des Guten ?
War die Zeit nicht auch eine, die drohte uns zu überfluten ?
Geschenke-Kaufstress, Familienfeiern ließen einen sputen,
das wäre doch Anlass zu setzen auf gemächlich in den Statuten,
denn viele von uns wollen das eigentlich – so ist zu vermuten.


Wie wäre es, sich auf das eigentlich Gewünschte zu besinnen,
mal wieder ein Buch zu lesen oder die Natur zu erobern beginnen,
oder mal wieder ein Brettspiel im Kreis der Familie zu gewinnen.
Vielleicht mit Dichten von Versen sich einreihen zu Autor(inn)en,
das wäre als etwas Gutes dieser Zeit doch abzugewinnen.


Dazu wünsche ich euch den Antrieb, dies auch mal umzusetzen,
die Kontaktbeschränkungen können hierbei motivierend ansetzen,
sich mit anderen (unwichtigen ?) Dingen in Beziehung zu setzen.
Das führt mit damit erworbener Erfahrung zu neuen Vorsätzen,
im Leben mal (!) was anderes zu tun als immer nur 'rumzuhetzen.

Euch in diesem Sinne
eine besinnliche entspannende
Advents- und Weihnachtszeit


Ernst

1 Corona-Virusvariante Omikron (Ursprung Südafrika) mit ungewöhnlich starker Viruslast
 2 Alpha- (Großbritannien), Beta- (Südafrika), Gamma- (Brasilien), Delta- (Indien) Variante
3 Lockdowns in nicht lebensnotwendigen Wirtschaftsbereichen

Die gezeigte Grafik zeigt die vier Seiten einer Advents- und Weihnachtsgrußkarte,
die ich mit Publisher erstellt habe, abgedruckt auf doppelseitigen DIN A4-Fotopapier,
einmal ins DIN A5-Format gefaltet.
Die Seiten 2 und 3 nehmen die obigen Verse auf.
Die gedruckte Karte wurde adressiert an Familienmitglieder, Sportkameraden, Freunde.
Ernst Wetzel, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.11.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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