Chiara Fabiano

Phönixfeder

Rot leuchten meine Federn,
Wenn ich zum Himmel steige empor,
Zeig mir deine Wunden
Ich drücke meine Tränen hervor,
Ich wachse aus nichts weiter, als aus Asche,
Dies ist die Instanz, in der ich meine Stärke wasche.

Ich heile deinen Schmerz,
Erwärme wie Feuer dein gebrochenes Herz.
Und wenn ich falle hart zu Boden,
Muss niemand mich nach oben loben,
Denn im Fall liegt meine Neugeburt,
Tief unten doch das Leben surrt.

Meine Kraft findet sich im Heilen der Angst,
Gib mir deine Hand, wenn du auch schwankst,
Ich säubere deine Wunden mit meinen Tränen,
Ich weiß, was die Menschen sich ersehnen,
Sanftheit stiehlt der Angst den Grund,
Leitet ein der Wesen Freiheitsstund.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.12.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Der Dämon und das Bauernmädchen | Erotischer Roman von Doris E. M. Bulenda



»Ich werde ein Engerl für euch rufen. Das wird über euch wachen, wenn ihr beieinanderliegt. Und den Samen vom Hans in die Agnes pflanzen. Dann wird das hübsche Mädchen bald guter Hoffnung sein.« Mit einem Kind wollen das junge Bauernmädchen und ihr Geliebter ihre Heirat erzwingen. Aber die Beschwörung geht schief, ein dunkler Dämon erscheint und entführt Agnes in seine Welt. Doch statt Angst und Schrecken erfährt Agnes ein wildes Feuerwerk der Leidenschaft, denn ihr dämonischer Gebieter ist ein wahrer Meister des Liebesspiels. Mit dem festen Vorsatz, das Bauernmädchen für sich zu gewinnen, greift er zu allen Tricks der lustvollen Verführung, wobei ihm seine ausgeprägte dämonische Anatomie zugutekommt.

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