Klaus Lutz

Andere Blicke


Andere Blicke
 

Die andere Welt. Das ist nur ein Satz:
"Sieh genau hin!" Dann siehst Du nur
Kinder. Und keine Teufel. Dann siehst
Du das Paradies. Und keine Natur. Dann
siehst Du die Liebe. Und keinen Hass.
Dann lebst Du in der anderen Welt!

Der andere Gott! Das ist nur ein Satz:
"Sieh genau hin!" Dann siehst Du nur
Liebe. Und keine Träume. Dann siehst
Du nur Engel. Und keine Frauen. Dann
siehst Du nur Licht. Und keine Schatten.
Dann kennst Du den anderen Gott!

Das andere Leben! Das ist nur ein Satz:
"Sieh genau hin!" Dann siehst Du nur
Wunder. Und keine Kämpfe. Dann siehst
Du nur Farben. Und kein Grau. Dann
siehst Du nur Wahrheit. Und keine
Lügen. Dann kennst Du das andere
Leben!

Sieh genau hin! Und Du siehst die Welt.
Und Du triffst die Frau. Und Du siehst
Gott. Und Du triffst den Freund. Und Du
siehst das Leben. Und Du triffst das
Lächeln. Sieh wer Du wirklich bist. Und
Du siehst das Herz. Sieh genau hin!

(C)Klaus Lutz

Hallo!

Die schönste Zeit meines Lebens hatte ich 1986 in Israel. In einem
Kibbuz. Wenn ich auf nichts mehr Lust habe. Dann denke ich an
diese Monate. Wenn auch etwas im Leben unlösbar erscheint.
Dann denke ich an diesen Sommer. Und es ist immer ein Gewinn.
Wunderbare Zeiten. Unvergessliche Menschen. Wie auch bei
meinen Reisen. Nicht nur andere Länder. Andere Kulturen.
Andere Werte! Das war alles wie ein Märchen. Eine andere
Welt. Die Restaurants. Die Nachtmärkte. Die Landschaften. Das
war ein Traum. Das wirklich interessante waren aber die anderen
Reisenden. Die für Jahre unterwegs waren. Es waren auch
nicht die Ideen. Und die Intelligenz. Oder das Wissen dieser
Menschen. Es war die Ausstrahlung. Was die Augen sagten.
Die Schwingungen, die von den Leuten ausgingen. Alles
lebendig und voller Kraft. Kein Vergleich, zu den lebenden
Toten die Einem sonst begegnen. Die Freiheit. Und die Kraft
sich diese Freiheit zu nehmen. Das ist das Leben. Und dieses
Leben zu besitzen ist echter Reichtum. Der Kibbuz war gut
um einen anderen Lebensstil kennen zu lernen. Und Menschen
aus aller Welt. Aus aller Welt ist übertrieben. Aus der westlichen
Welt zu 90%. Interessant. Die Kibbuzim vermittelten das
Gefühl von absoluter Sicherheit. Sozialistische geprägt. Ein
herrliches Leben. Dann wurden unter Begin die Subventionen
gestrichen. Und der Traum war vorbei. Die Reisenden und die
Volontär hatten eins gemeinsam. Keine Lust mehr auf den westl.
Lebensstil. Beide Gruppen fühlten dass etwas falsch läuft. Und
beide lebten in so einer Auszeit. Wo wieder das Gespür, für
das echte Leben, zum Vorschein kam. So ein Blick, für das
was Freiheit ist. Der Westen ist eben nur ein Gefängnis, dass
seinen Insassen einige Freiheiten gewährt. Das aber, die Türen
zur Freiheit nie öffnet. Dann müsste die Bildung anders sein.
Dann müssten die Massenmedien anders sein. Dann müsste
die Politik anders sein. Dann wäre auch die Welt anders. Aber
wer, von den Mächtigen, will das schon. Auch, wenn das alles zu
einem ungeahnten Wohlstand führen würde. Die Menschen wären
nicht mehr zu kontrollieren. Und wer, von den wahren Herrschern,
will das schon? Die Welt wird nicht von Engeln regiert. Eher vom
absoluten Gegenteil. Und so, wird das Leben auf ihr auch enden.
Als ein riesiges Gefängnis. Ich habe heute um zehn Uhr Nachts
mit dem Text angefangen. Und um halb zwölf war das Gedicht im
Computer! Nicht auf Papier. Das passt heute nicht mehr. Volle
Konzentration. Das ist das Geheimnis. Und die Freiheit, mit der
die Sprache lebt. Die es zwar Heute nur noch in meiner Birne gibt.
Die ich aber jeden Tag neu beleben kann. Mit guten Erinnerungen
an wunderbare Tage. Im Kibbuz. Und auf meinen Reisen. Und
den Begegnungen mit Menschen, die wirklich ein Gewinn waren.
Ich wünsche Euch einen herrlichen Freitag! Mal sehen wie Ihr
das Gedicht "Andere Blicke" findet! Wer den anderen Blick, für
das Leben findet! Der findet dieses Gedicht auch absolute Spitze!
Behaupte ich mal mit aller Bescheidenheit! So, wie mein Wesen
nun einmal ist!


(C)Klaus Lutz



Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.12.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Bei der Amtsübergabe hatte ihn sein glückloser Vorgänger nach dem offiziellen Teil beiseite genommen und ihn zu einem kleinen Spaziergang durch den Tiergarten eingeladen. Ängstlich nach allen Seiten blickend hatte der ihm dann ins Ohr geflüstert, dass es neben den bekannten Geheimdiensten noch einen ganz „geheimen“ gäbe, von dessen Existenz nur der Kanzler und er selbst wüssten. Dieser käme immer dann zum Einsatz, wenn die offiziellen Dienste versagten, was ja leider ziemlich oft der Fall sei.

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