Robert Nyffenegger

Nachruf: fast autobiographisch

Ich trieb mein Leben lang nie Sport,
ich mein, wo man muss Schnaufen.
Ich war zeitlebens stets vor Ort,
ganz ohne jeglich Laufen.
 
Ich hab mir nie was ausgerenkt
und auch nie was gebrochen.
Ich hab den Becher oft geschwenkt
und reichlich Rauch gerochen.
 
Die Damen hab ich sehr geliebt,
zu meiner Zeit war`s möglich.
So war ich öfters mal verliebt
und oftmals auch unmöglich.
 
Ich machte Kinder nur gewollt
und habe keine Kegel.
Ich hab dem Leben viel gezollt,
und bald setz ich die Segel.
 
Die Seel in mir, ich fand sie nie,
hab sie doch nie gesucht.
Ich hielt auch nie was von Magie,
den Himmel nicht gebucht.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.12.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Mit dem Schreiben und Dichten, ist das so eine Sache.So war ich oft der Meinung, nur lyrisch Schreiben zu können, falls ich mich in einem annähernd, seelischen Gleichgewicht befände, erkannte aber bald die Unrichtigkeit dieser Hypothese.Wichtig allein, war der Mut des Eintauchens.Das Eins werden mit dem kollektiven Fluss des Ganzen. Meine Gedanken, zärtlich zu Papier gebrachten Gefühle,schöpfte ich stets aus diesem Fluss.

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