Patrick Rabe

Stahltodresozialisierungsuntergang

Stahltodresozialisierungsuntergang

 

Permanente Polizeipräsenz,

ferngelenkte Bullen,

ein Haus voller Schwerverbrecher

mitten in einem Wohngebiet.

 

Die Idee der Resozialisierung

frisst sich von hinten selber auf,

und krempelt ihre Eingeweide um

wie einen alten Strumpf

oder einen blutigen Würstchendarm.

 

Nun ist Außen Innen,

und Innen Außen.

Und man sieht deutlich an der Oberfläche

die stinkende, nach Kacke und fauligem Blut und Boden riechende,

ehemalige Innenseite der deutschen Demokratie,

die nun mit bestialischem Grinsen

die ehemaligen Gutlinken resozialisiert,

die in der Coronazeit zu Straftätern wurden,

weil sie die Vernunft und die Menschlichkeit proklamierten,

und sich über das Maskentragen in den U-Bahnen

und die Atemprobleme, die durch das Maskentragen entstehen,

wunderten.

 

Doch erstickend an der braunen Kacke

wendete sich der Würstchendarmwendestrumpf

erneut,

und hing alle an ihren Wendehälsen auf,

bis die Masken tunichtgutblau

und revolteschwarz

einen Blick freigaben

auf stinkpinke und und regenbogeyfarbene Masken.

 

Mit wahnsinnigem, schwarzblauuniformiertem Skinheadgelächter

reißen die Bullen mit den Fingern in den Gesichtern

der Bürger, Antibürger und Migranten puhlend,

als Puhlizei

die Masken

von unserem angeblichen

Nicht-Polizeistaat.

 

© by Patrick Rabe

 

Freitag, 17. Dezember 2021, Hamburg.

 

 

 

 

 

 

 

Komm, resozialisier‘ mit mir!

 

(oder „Was macht Nemo in Barschels Badewanne?“)

 

Der Skin resozialisiert Zecken,

die Zecke beißt den Metler,

der Metler hat `nen Tattler,

and Dotty plays with it.

 

Die Mutter resozialisiert Luther,

der Luther loddert Halloween,

an Halloween schießt Charlie Sheen

sein Sperma auf `ne Titt.

 

Das Kind resozialisiert Grönemeyer,

die Veganerin das Rind,

der Lutheraner dann das Kind

mit `nem katholischen Ritt.

 

Darauf wird das Kind `ne Zecke,

das sagt zu `nem Skin „Verrecke!“,

und der steckt unter einer Decke

mit Bonfire, den Onkelz und mit Britt.

 

Britt steckt es Vera am Mittag,

die hat heute Buß-und Bitttag,

bei Bärbel und Michel Friedmann,

die Luft aus dem Fenster zieht, Mann!

 

Darauf wird die Zecke verhaftet,

von kirchlichem Blut entsaftet,

vom Metler resozialisiert,

und mit Steuergeldern geschmiert.

 

Die schmiert sie der Kirche ins Arschloch,

bis ihr aus dem Kirchturm ein Barsch kroch,

den verkaufte man Disney als Goldfisch…

Hans plays with Dotty,

Dotty plays with Britt,

Nemo builds a Bonfire,

and Dory plays with it.

 

 

© by Patrick Rabe

 

Freitag, 17. Dezember 2021, Hamburg.

 

(Enthält kleine Reminiszenzen an „Game without Frontiers“ von Peter Gabriel)

 

 

 

 

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