Manfred Bieschke-Behm

SPÄTER

SPÄTER

 

Kaum hat der Tag begonnen,

schon ist die Zeit verronnen.

Kaum ist der Montag angefangen,

schon ist ein Monat längst vergangen.

Für Jahrzehnte des Lebens ist SPÄTER längst vorbei.

Auf jeden November folgt SPÄTER ein Mai.

Lasst uns die Zeiten genießen, die uns bleiben,

lasst uns weniger SPÄTER ins Tagebuch schreiben.

Lasst uns die Zeit nutzen, wie sie uns gefällt,

sehen wir nicht nur das Schlechte auf dieser Welt.

Lasst uns von Corona nicht unterkriegen,

lasst uns von dem Virus nicht verbiegen.

Lasst uns Farbe in den Alltag bringen,

nicht glauben, es lässt sich nicht gelingen.

Lasst uns über Dinge freuen wie einst als Kind.

Damit SPÄTER die Erinnerungen voller Freude sind.

Wir sollten die Zeit, die uns bleibt,

mit Gelassenheit und Zuversicht genießen

und versuchen das Wort SPÄTER wegzuschießen.

SPÄTER ändern sich die Prioritäten

SPÄTER holen uns ein die Realitäten.

SPÄTER werden die Versprechen vergessen,

SPÄTER geht verloren was wir einst besessen.

SPÄTER ist ein gefährliches Wort.

Für SPÄTER gibt es keinen sicheren Ort.

SPÄTER ist es vielleicht zu spät,

weil SPÄTER irgendwann nicht mehr geht.

SPÄTER ist eine Ausrede für fehlende Taten

Warum, frage ich auf SPÄTER warten.

 

Ich wünschen allen Leserinnen und Lesern besinnliche Weihnachten und Zeit über den Sinn von
SPÄTER nachzudenken
Manfred Bieschke-Behm, Anmerkung zum Gedicht

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