Roland Drinhaus

Wirrwarr des Lebens (Episode 7)









Ich schau gerade in den Spiegel,
warum trag ich noch die Maske?
Bin ich ein Räuber oder Igel,
wenn ich nach Lösungswegen taste?
Weil ich die Welt in ihrem Streben,
gern viel ruhiger stimmen würde,
viel zu vieles geht daneben,
trotz der vielen Bess'rungs-Schwüre.

Nach den letzten Wirrwarr-Versen,
die ich vor gut zwei Jahren schrieb,
sollte es verrückter werden,
wie es das Leben mit uns trieb.
Denn die Pandemie die folgte,
machte uns zu Virologen,
so das sich daraus folgen sollte,
nur die echten, nicht verlogen.

Wir sind zu Robotern geworden,
wenn der Abstand heilig ist,
für Disziplin verleiht man Orden,
die man mit Kapital bemisst.
Doch Geld ist nicht mehr Schein und Münze,
verkommen ist's, zum Zahlenwert;
das rechnen ist die Kunst der Künste,
ein Rebell wer sich beschwert.

Doch Hand aufs Herz, wen kümmert Geld,
wenn all die Lebensfreud verflogen,
wenn das Vertrauen so zerfällt,
weil alle Welt ist so verlogen?
Mit Hass getränkt aus Wut und Leere,
woher das kommt bleibt unerkannt,
weit auf ! Die Schneiden einer Schere,
die alles rechts und links verbannt.

Leute!
Bringt System ins Leben.
Heute!
Ist's noch früh genug.
Werdet herzlich, lernt vergeben,
noch komplett der Lebenszug,
der uns fahren kann zu Orten,
wo Musik und Liebe herrscht,
wo es Rücksicht gibt in Worten,
wo der Letzte kommt zuerst.






Es ist letztlich ziemlich eng geworden mit dem 2-Jahres-Rhytmus
dieser Gedichts-Serie.
Jetzt zum Jahresende möchte ich die besondere Stunde aber auch
nutzen, allen Autorenfreunden und allen Lesern einen guten Rutsch
ins neue Jahr zu wünschen. Wir werden uns hoffentlich noch oft
wiederlesen! Bleibt gesund!
Und wenn es wem langweilig werden sollte: Besuch mich doch
einfach mal auf Twitter!

 

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