SHR

Ein "heiterer" Reim

Hunger, Armut, Pandemie,
Krieg, Vertreibung, Flucht,
Alkohol- und Drogensucht,
Klimawandel so wie nie!

Wahrlich derer Gründe viel,
stolz zu sein auf das Erreichte!
Vergesst dabei so manche Leiche.
Diente doch dem höherem Ziel.

Höher, schneller, weiter,
ohne Rücksicht, ohne Scham.
Glitzerwelt und Partyalarm!
Feiern, kotzen wie kein Zweiter.

Respekt, Anstand, Herzlichkeit.
Leere Worte, Phrasen, zeitgemäß,
zum Abwischen rein fürs Gesäß,
ist unserer Gesellschaft Herrlichkeit!

So bleibt als Resümee zum Schluss,
verdientermaßen muss man sagen,
da hilft jetzt auch nicht mehr zu klagen,
die Welt sich Unserer Entledigen muss.


 

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Die Magnatin. Mein Leben am Hof der Blutgräfin Elisabeth Báthory von Bettina Szrama



Ungarn 1594. Voller Hoffnung auf eine glänzende Zukunft, begibt sich die junge Adlige Susanna von Weißenburg an den Hof der ungarischen Gräfin Elisabeth Báthory - Nádasdy. Doch was sie auf Burg Sárvár wirklich erwartet, erweist sich als ein böser Albtraum. Fasziniert von der Pracht des ungarischen Hochadels folgt Susanna Elisabeths falschen Verlockungen. Doch als der Bruder der Gräfin ermordet wird, verurteilt und verstümmelt man Susannas treuen Diener als Mörder. Auf sich selbst gestellt gerät auch sie in ein Netz aus Intrigen und Verrat. Trotz der seltsamen Vorgänge im Schloss, der nächtlichen Todesschreie und Elisabeths zwei Gesichtern, ignoriert Susanna zunächst alle Warnungen, bis sie schließlich der scheinbar grenzenlosen Macht der geistesgestörten Gräfin hilflos ausgeliefert ist. „Immer mehr war ich davon überzeugt, dass von Elisabeths zwei Seiten, die eine nicht wusste, was die andere tat.“

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