Karl-Konrad Knooshood

Einen guten Fudge


 

 

Allen Bürgern wünsch ich Glück,

nee, das auch, doch sorry, kurz zurück:,

Euch lieben Menschen wünsch ich einen Wunsch,

einen frommen Erdbeerpunsch…,

Nein, das war's noch nicht gewesen,

lasst mich 's erneut des Weines Lese...verlesen,

um die Anspannung zu lösen:,

 

Bürger! Einen guten Putsch!,

Ins neue Jahr ein Profit…,

Oh, nu' ist die gute Stimmung futsch,

- eine Letter gibt den Unterschied!,

 

Ich meinte: Einen guten Rutsch!,

Wobei: Wenn man auf den Knien nur rutscht,

und vor den Herrschern kuscht,

kommt man nicht zum Denken-nach,

und erst recht nicht mehr zum Handeln…,

Äh, sorry Folks, heut ist's mir…ach…,

ich meinte…kkrr-krr-ts-ts…Trinket feinen Wein zu Mandeln!,

 

Lasst Euch nadeln und behandeln…,

 

Ein angenehm Flanieren noch,

denn das ist null Demonstrieren doch,

und mag frustrieren dieses Joch,

fällt man in kein tiefes Loch,

wenn man nicht aufs Böllern pocht,

genügt nicht auch ein Kerzensdocht?,

 

Bürger, Blei sei geschossen…,

Lasst mich erneut nun beginnen,

meine Rhetorik geht dank Fehl-Lingualmotorik von hinnen…,

Pardon, Contenance noch zu…:,

 

Bürger, Blei nicht, Zinn, Wachs sei gegossen,

eh das alte Jahr verflossen,

stoßen wir an als Kameraden statt Genossen,

drum laden wir nicht mit Geschossen,

sondern Soßen, Süßzeug, Sommersprossen,

bis Armeen von Krokussen,

den Frühling bringen,

in dem wir sie, sie uns oder wer auch immer wen mag zwingen…









(31.12.2021)(C) 2021 Knilvester Knallerhood 


Stulle: Mensch, Knorke, knorke, dass Du jetzt hier zurück bist. Nicht, dass wir uns nicht gesprochen
hätten...Als Du mir gemailt hast, dass Du weitermachen willst, war das einfach riesig. Wieso nicht schon
vor Weihnachten?

Knorke: Da ich an verschiedenen Projekten tätig war, viel Privates...In meinem Job war's der pure Stress:
Und zwar in den vier Tagen vor den Feiertagen (Montag, den 19. bis Donnerstag, den 23. Dezember 2021),
das war die reinste Oberhölle. Da ging wenig. Außerdem hatte ich meine Finger im Teig: Eine wichtige
private Datei musste endlich fertigwerden. Zudem hatte ich kein neues Material und nichts mehr
abgetippt, das als Manuskript vorlag. Die vier Tage nach den Feiertagen (also bis gestern) waren übrigens
auch nicht gerade leicht. Wenn man noch neu ist in einer Anstellung, ist das diffizil: Man ackert hart und
darf nicht frei haben über die Feiertage. Man ist ja noch kein halbes Jahr dabei... Aber egal. Es ist auch
noch nicht das Ende der Arbeits-Fahnenstange. Ich suche noch nach mehr.

Stulle: Also nach Vollzeit?

Knorke: Klar. Brauche das. Muss mehr verdienen. Na, es war auch knapp: Weihnachten musste ich jede
Menge unternehmen, um ein schönes Fest haben zu können, im sehr kleinen Kreis, nur mit
Lebensgefährtin. Was soll's?

Stulle: Verstehe, das hattest Du ja auch telefonisch bereits angedeutet.

Knorke: Ich befinde mich gerade in einer Abschlussphase - und beobachte dabei, wie die Welt, die mich
umgibt, noch um ein Vielfaches verrückter wird. Ich kippe aus den Latschen, wie rau der Ton gegenüber
den Nichtgeimpften (wie mir) geworden ist, jeden zweiten Tag juckelt man zu dem scheiß
Testzentrum...Mir fiel nichts mehr ein: War total erschöpft und konnte nichts mehr aushalten, wusste beim
besten Willen nicht mehr, was ich zu dieser Scheiße schreiben sollte: Die ganzen politischen Äußerungen,
die widerlichen Sprachverirrungen, die Gewalt-, Vernichtungs- und Zwangsphantasien der verdammten
Altparteien-Arschgeigen, was die Impfung betraf, diese 150 oder mehr Unternehmen, die ihre Slogans im
Impfsinne in Pro-Impfpropaganda umwandelten, all die Verräter an ihrem Volk, ihren Idealen, an der
Demokratie, die zigmal schlimmer sind, als JEDER gelegentliche grenzwertige, provokante Spruch eines
AfD-Politikers oder eines sonstigen Konservativen. Ey, da kommen Klöpse in Wortform, Du! Da könnteste
kötzen!

Stulle: Ich hab's ja alles mitbekommen, das hat auch mich mitgenommen. Kann verstehen, dass es Dir da
ähnlich geht.

Knorke: Und wie versucht wird, die Proteste zu illegitimieren! Es ist nicht zu fassen! Dem hab ich hier
textlich etwas Rechnung getragen: Es wird etwas über "Spaziergänge" gesprochen. Die Taktik finde ich
gut: Schönes Spazierengehen statt Demonstrationen, immer im Kleinen, dann löst man sich wieder auf,
zerstreut sich gewissermaßen in alle Winde - und dann geht's weiter. Die Regierenden geraten unter
Druck - gut so. Denn dieser MERKEL-Epigone da, der ist schon nicht so doll...

Stulle: Du nanntest ihn mir gegenüber einen Psychopathen...Etwas übertrieben...

Knorke: Find ich gar nicht. Wie würdest DU es denn interpretieren, wenn jemand droht, es gäbe für ihn
"keine roten Linien" mehr, womit er sagen wollte, dass er vor GAR NICHTS zurückschrecken würde, wenn
es nur seiner politischen Agenda dienlich ist?! Würdest DU sagen, so ein Mensch tickt normal und sollte
Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland sein, einer Demokratie, soviel ich weiß?!

Stulle: Darüber muss ich nachdenken...

Knorke: Lass uns das gemeinsam tun. Auf einer versöhnlichen Note endend: Einen frohen Rutsch ins
frische Jahr oder sowas - für Dich, mich, uns alle und jede Menge Menschlichkeit und blablabla. All das
Schöne. Und jetzt geb ich mir die Kante...Hab mich schon das ganze Jahr darauf gefreut. Adelante,
vamonos! Ich trink mir jetzt ein paar Hirnzellen weg - und starte ins neue Jahr mit neuen Ideen und
Möglichkeiten. Wie sicherlich alle. Wünsche allen Fans, Freunden und Feinden auf Estories, außerhalb
Estories und innerhalb engster Kreise ein fröhliches Jahreswechselfest.

Stulle: Dem schließe ich mich gern an.
Karl-Konrad Knooshood, Anmerkung zum Gedicht

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