Harry Krumpach
In warmen Daunen gut versteckt
In warmen Daunen gut versteckt,
bis hoch zur Nase zu zugedeckt;
lieg ich in Träumen wunderbar,
vom Urlaub einst in Afrika.
Giraffen kann ich äsend sehen,
graziös gestreckt an Bäumen stehen;
und Elefanten Trompeten Ton,
den höre ich aus der Ferne schon.
Schnattern und Rufen in der Luft,
genau wie der Wildtiere Duft;
der dumpfen Trommel tiefer Klang,
mischt sich mit endlosen Gesang.
Ängstlich Geschreie und Geschwirr,
auffliegende Vögel in dem Gewirr;
Brüllen von Löwen, so unfassbar nah,
alles ist aufregend und wieder da.
Nashörner dicht am Ufer stehen,
misstrauisch in die Kamera sehen;
Flusspferde, die ins Wasser tauchen,
wozu sie etwas länger brauchen.
Büffel, die stampfen um mich herum
und Kudus bilden das Publikum;
da sind Affen in den Bäumen oben,
die unser Tuen laut keckernd loben.
All diese Bilder und noch mehr,
trag ich schon lange vor mir her;
ein Traum ließ sie sich wieder ausbreiten,
um mir im Schlaf Vergnügen zu bereiten.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.01.2022.
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