Anschi Wiegand

Die drei Wichtelmännchen


Obwohl ich müd' bin ist heut wieder eine Nacht
in der ich wieder mal um meinen Schlaf gebracht
und darum schalte ich leicht resigniert sodann
meinen Computer wieder neu jetzt an
und hoffe, ein Gedicht zu schreiben hilft vielleicht
dass es dann irgendwann zum Müdewerden reicht...

Da stehen plötzlich diese kleinen Männchen hier
ich denk, jetzt spinne ich, was wollen die von mir?
Die stehen doch sonst immer nur als Deko rum
und sind nun neben mir – ich schaue ziemlich dumm
als dann der mit dem roten Stern leis zu mir spricht:
„Hey, Anschi, warum schläfst du denn noch nicht?“

Ich stammle, sage, dass ich zu viel denke
und dass mein Kopf nicht ruht und weh tun die Gelenke
und alle kleinen Männchen nicken dazu mit dem Kopf
-sie halten offensichtlich mich für einen armen Tropf-
dann tritt das Männlein mit dem gelben Stern hervor
hebt diesen hoch und alle Männlein singen nun im Chor:

„Ach Anschi, armes Tröpfchen, schalt dein Köpfchen aus
schlaf süß und träume einen Traum von Katz und Maus
oder auch gar nichts, schlummre einfach süß und still
weil doch auch Geist und Körper sich erholen will
lass alles von dir gleiten, was dich noch beschwert
denn ein paar Stunden Schlaf sind Goldes wert...“

Dann hebt das Männlein mit dem Tannenbaum den Arm
spricht ein paar Zauberworte leis... mir wird ganz warm
die Männlein summen eine lieblich-süße Melodie
mit leiser Stimme, solchen Chor hört' ich bisher noch nie
die Melodie trägt mich hinweg ins Traumesland sodann
wo ich dann endlich den ersehnten Schlaf jetzt finden kann...


© Anschi, 3. Januar 2022

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