Jördis Richter

Sinnesschauer

Sie umspült die Sinne.
Mit ohrenbetäubendem Lärm und zugleich so sanft und lautlos wie eine herabfallende Feder.
Wie dessen Vogel hoch oben in der Krone, frei und unbekümmert, nistet sie sich ein.

Außen tobt der kühlende Alltag dessen hypnotisierender Dreiklang vernebelnd wirkt.
Das Orchester im Inneren dagegen ein Gaumenschmaus für die Seele.
Nach außen drückend stellen sich die Haare auf und ein Schauer berauscht die Sinne.

Die Melodie des schönsten Liedes treibt unablässig durch den Körper.
Tag für Tag singt der Vogel sein rührendes Lied.
Die Äste wiegen sich zur Musik.
Oder war es doche in Anderer?

Tosend stürmt glühender Staub aus den Poren.
Die Krallen des Vogels zu mürbe, um ihn zu halten.
Krachend fallen die Äste zu Boden und brechen unter ihrer eigenen Last.
Oder war es doh ein Anderer?

Es herrscht Stile, sodass das fließende Blut in den Adern zu hören ist.
Der Vogel flog davon, im Morgengrauen.
Nein, er sitzt da, ganz still in seinem Nest, nur der Baum spürt seine Wärme.
Oder war es doch ein Anderer?

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.03.2022. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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