Ingrid Baumgart-Fütterer

Stimmungsumschwung

Frisch verliebt hat sich der Max,
fühlt starkes Begehren,
doch sein Herz hat einen Knacks,
Zweifel in ihm gären.

Sein "Lümmel" lässt ihn hängen,
auf ihn ist kein Verlass,
er lässt sich nicht bedrängen,
in Max steigt auf Selbsthass.

Wutverzerrt ist sein Gesicht,
den "Lümmel" er beschimpft,
geht hart mit ihm ins Gericht,
ihn dazu verunglimpft.

Max hat die Faxen dicke,
nimmt jetzt Viagra ein,
auf dass der "Lümmel" ticke,
wie,s hätte sollen sein.

Viagra hält, was es verspricht,
auf den "Lümmel" ist Verlass,
Max hat ein Lächeln im Gesicht,
verflogen sind Groll und Hass.

Der "Lümmel" ist aufrichtig,
lümmelt nicht mehr herum,
was war, ist null und nichtig,
Max nimmt ihm nichts mehr krumm.





 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.05.2022. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

Einer der Kommissare – Kelchbrunner – hadert zudem mit dem Schicksal und wirkt in dem Fall sehr subjektiv. Alles scheint sehr verworren.
Erst als ein zweiter Mensch sterben muss, erkennen die Kommissare, worum es in dem Fall wirklich geht.

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