Andreas Vierk

Frage (kein Gedicht)

 

 

Liebe Leute von e-Stories! Ich habe mal eine durchaus ernst gemeinte Frage zum Tragen von Corona-Masken. Zuvor folgende Beobachtung: in Berlin gilt im öffentlichen Verkehr (S-Bahn, U-Bahn, Tram und Bus) ausdrücklich das „Verhüllen von Mund und Nase mit FFP2-Masken“. Letztens in der Tram machte ich mir den Spaß, mal zu schätzen, wie viel Prozent dieser Aufforderung korrekt nachkamen. Viele trugen statt des geforderten Maskentyps diesen losen, blauen Stofflappen, der sich „Medizinische Maske“ nennt. Eine Gruppe jugendlicher Mädchen war völlig maskenfrei, ein Ausländer hatte die Maske am Kinn und kaute auf dem oberen Rand herum, Und viele hatten die Masken über dem Mund. Die Nase war frei über der Maske. Der letztgenannte Typus ist als „Nacktnase“ bekannt geworden. Wir „Korrekten“ machten vielleicht ein Fünftel aller Fahrgäste aus.

Wie jeder weiß, ist das Tragen von Masken in Supermärkten nicht mehr gefordert. Über maskenlose Leute beim Einkauf darf ich mich also nicht mehr aufregen. Immerhin gibt es auch dort noch Maskenträger. Und es gibt auch in diesen Zonen „Nacktnasen“. Und jetzt meine Frage:

Warum verzichten „Nacktnasen“ nicht überhaupt auf das Tragen von Masken – auch in Bereichen, wo sie durchaus keine Maske tragen brauchen?

Es wäre doch, wie wenn im Sommer ein Fliegengitter vor dem Fenster wäre, aber nur zur Hälfte. Es kämen doch nicht nur 50 Prozent, sondern volle 100 Prozent Insekten in die Wohnung.

Kann mir, liebe Leserinnen und Leser, jemand das Phänomen der Nase über der Maske erklären? Wie ticken diese speziellen Maskenträger? Dies ist keine Satire. Ich möchte es wirklich wissen – nur so…


 

Im übrigen plädiere ich für die Impfpflicht. Das sollte aber jetzt nicht das Thema sein.

 

 

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Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

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