Frederik Kloiber
Pjotr der Kater
Kein Regen fällt; die Straßen sind leer. Schreie
von nah und fern. Sie prasseln zu Boden; sie
bedecken das Land – durchtränken es.
Viele Jahren werden Einzug halten – wenn dieser
Regen längst vergessen ist. Die Straßen, aber,
bleiben leer.
Vorbei an Schutt – vorbei an Mühsal – vorbei an
den Menschen größten Verrat. Alle Himmel erbeben
; in tödlich weißer Pracht.
Der Donner zerreißt die Welt. Staub versperrt die
Sicht. Ihre Klagen waren verstummt… Zwei Augen
leuchten auf – in endlos dunkler Nacht.
Kein Kind lacht; so fühlt sich die Welt, wenn der
Teufel erwacht. Schritte eilen fort - wo immer
das Ohr lauscht. Schritte weit fort!
Türme aus schwarzem Ruß, schmücken die Himmel
– und am Erdboden brennen Hoffnung und Mensch;
über alle Zeiten hinaus?
Eine Blume blühte in allem Schutt; der brennende
Himmel ließ sie zu Staub werden – in einem einzigen
Augenblick. Die Zeit hielt an.
Eine Maus noch – vielleicht auch zwei, dann hört sein
Herz auf zu schlagen. Zwei Augen schließen sich –
am dämmernden Tag…
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.06.2022.
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