Frederik Kloiber
Zhyls Augen
Sie sind so voller Schönheit, so blau wie Edens Wasser, so strahlend, wie
die schreckliche Abenddämmerung selbst.
Dein Lächeln schenkt aller Trauer ein Ende - und lässt vergessen der letzten
Tage Tristesse; und so fragt sich jener, der sie schaut: Wo hast du dich nur all
die Jahre so gut versteckt?
Wer dich sehen darf, wer einen kleinen Augenblick erhascht? Soll den Tag
loben und sich an dir erfreuen!
Der hellste Stern, in diesem Leben, steht nicht hoch am Himmel. Gut versteckt,
ist er hier auf Erden - und so wundert sich ein Herz, das lange suchte. Wie sehr ich
doch hoffe, dass es dich wirklich gibt!
Wie sehr ich doch, so tief in aller Seele, nun ruhe. Und wenn die letzte Dämmerung
naht, so kann ich Lächeln, so kann ich ihr entgegentreten. Ich fürchte nichts mehr.
Eine Umarmung, die keinen Anfang und kein Ende kennt! Ein Tag, der nicht geboren
noch gestorben wird. Mag die Welt tosend zugrunde gehen, mag alle Hoffnung
verloren geglaubt - und die Teufel warten an den Toren?
So fürchte ich nicht, denn ich schaute deine Augen. Mein Herz ruht für alle Zeit
in der Schönheit der Zhyls Augen.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.06.2022.
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