Robert Nyffenegger

Ich - der Dichter

Wenn einer nichts zu sagen hat,
macht er ein schön Gedicht.
Denn ein Gedicht, sei`s noch so platt,
hat irgendwie Gewicht.
 
Die Reime finden, ist nicht schwer,
etwas reimt sich doch immer.
Und steht der Reim auch etwas quer,
gibt vieles, das ist schlimmer.
 
Die Liebe und das Herzeleid,
sind unerschöpflich Themen.
Man zieht sie lang und quetscht sie breit
und braucht sich nicht zu schämen.
 
Die Worte sind echt hochgestelzt,
vieldeutig oder schlimmer.
Dem Leser aber `s Herze schmelzt,
ganz lange und für immer.
 
Wenn einer echt begeistert ist,
dann ist es stets der Dichter.
Ververst doch niemals einen Mist,
er spielt allein den Richter.
 
Quod erat demonstrandum

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Im Sommernachtstraum / Die Bürgschaft: Ein Jugend-Roman und ein Theaterstück von Stephan Lill



Im Sommernachtstraum
Eine Gruppe von Jugendlichen probt das Theaterstück von William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum. Plötzlich erscheinen unerwartete Zuschauer: Puck, Elfen und ihr Elfenkönig. Sie kommen aus einer anderen Welt. Welche Botschaft bringen sie? Wieso tauchen sie auf? Haben die Schauspieler zu intensiv geübt? Oder sind sie zur wahren Bedeutung des Sommernachtstraums vorgedrungen? Und sollte man sich lieber nicht in Puck, die Elfen oder die Amazonen-Königin verlieben?

Die Bürgschaft
Damons Attentat auf den Tyrannen-König Dionysios misslingt. Damon wird zum Tod am Kreuz verurteilt. Er bittet sich eine Frist aus, in der er seine Schwester Hera verheiraten möchte. Als Bürgen für seine Rückkehr bietet er seinen Freund Phintias an. Dionysios ist einverstanden. Damon kehrt rechtzeitig zurück; doch er muss vorher äußere und innere Widerstände überwinden. Die Gespräche mit dem Gott Apollon helfen ihm dabei.

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