Harry Krumpach

Die Mosel

Die Mosel,

wie ein Spiegel glatt;

liegt friedlich 

und der Morgen hat,

schon Hitze;

weil die Sonne brennt,

was man hier wohl nicht;

anders kennt.

 

Weinhänge leuchten,

satt im grün;

Schwäne schneeweiß,

vorüber ziehen;

es folgt,

die graue Kinderschar;

nebst einem wilden,

Entenpaar.

 

Am anderen Ufer,

gut zu sehen;

sind Leute,

am Spazierengehen;

allein, zu Zweien,

und mit Hund;

auf einem Schnellboot,

geht es rund.

 

Denn dieses selbst,

fliegt rasch vorbei;

mit Riesenfetz

und Jauchzerei;

setzt hart auf,

schwebet wieder;

und kommt dann,

abermals hernieder.

 

Ein Dampfer,

sittsam fährt vorbei;

solch Trubel,

ist ihm einerlei;

kennt nur ein Ziel,

es muß gelingen;

alle gesund, 

an Land zu bringen.

 

Am Steg,

macht er in Ruhe fest;

ein Wanderer nur,

das Boot verläßt;

mit Rucksack und

mit Knotenstock;

marschiert er los,

es weht sein Rock.

 

Er schreitet weit,

holt tüchtig aus;

erreicht auch bald,

des Winzers Haus;

hier kehrt er ein,

er lächelt weise;

er weiß, hier endet, 

heut die Reise.

 

Ist er doch trinkfest,

weiß der Mann;

die Gläser man nicht

zählen kann;

die er mit Moselwein

gelehrt;

wenn er den Geist,

des Weins verehrt.

 

So will er es, 

auch heute tun;

Wein trinken,

ohne auszuruhen;

die Gläser leeren,

ohne Pause;

dann mit dem Dampfer,

ab nach Hause.

 

Da ist kein Schimpfen,

ist kein Schrein;

der Mann lebt,

das alleine sein;

wenn er von 

Weines Geist beseelt,

dann hat er alles

und nichts fehlt.

 

h.k. 16.06.2022

Campingplatz Zellerhof beim Weinbauern direkt an der Mosel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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