Ursula Rischanek

Lavendeltränen 😔​

So wunder Violettgeruch
in dem ich mich so gerne wähne,
in Endlosfeldern sonnenweit.

All die Farben und der Duft,
geschwängert ist die Abendluft.
Im Violett und Hand in Hand.
Gehend leise still und ruhig
durch die violette Luft.

Einstmals war es uns beschieden
auf Erden hier einand zu lieben.
Alleine miteinand zu sein,

hier auf Knien, Dich zu lieben.
Im Violett und Hand in Hand
durch violette Felder ziehen.

Und selbst im flackernd Kerzenlicht,
ein kleiner Tropfen, intensiv,
Lavendellicht mir im Gedicht.

Der Docht verbrennt
die Kerze nicht,
Erinnerung Lavendellicht.


Uschi Rischanek & Ralf Maul 2022

zu hören: https://poeten.de/forums/topic/34663-%E2%80%8B-%E2%80%8B-lavendeltr%C3%A4nen%C2%A0-%C2%A0%E2%9D%A3%EF%B8%8F/#comment-166233

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Aus dem Wald in die Pfanne ... Tief unterm Büschel Gras versteckt, mit einem Blatt noch abgedeckt, beobachtet ein Pilz im Wald so manch befremdliche Gestalt. Sie schlurfen, ein paar trampeln auch, in Stiefeln und 'nem Korb vorm Bauch, das scharfe Messer in der Hand, den Blick zum Boden stets gewandt. Ein Freudenschrei, ein scharfer Schnitt, so nehmen sie Verwandte mit; und der versteckte Pilz, der weiß, im Tiegel ist es höllisch heiß. So brutzeln aber will er nicht! Da bläst ein Sturm ihm ins Gesicht, es rauscht und wirbelt ringsherum, schon bebt der Wald - ein Baum fiel um. Genau auf seinen Nachbarn drauf. Das ändert seinen Denkverlauf: "Welch übles Ende: Einfach platt! Da mach' ich lieber Menschen satt." Drum reckt er sich aus dem Versteck, er will jetzt plötzlich dringend weg: "Vergesst mich nicht! Ich bin gleich hier und sehr bekömmlich, glaubt es mir."

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