Doris Groiß

Tiefe Einblicke

So sitze ich, warm eingehüllt in die Decke des Sommers,

lachend, weinend, die Nase gen Himmel.
 

Erleuchtet sind die Sterne, unnahbar die Berge, für

mich. Die Täler sind tief und weit und sumpfig, der Morast,

die klebrige Suppe auf meinen warmen Lippen.

Rot leuchtet der Lippenstift, mit der Sonne wetteifernd

um den Glanz.

 

Die Täler, dunkel, kalt, einsam. Die Suppe, schmeckt gut.

Die Hitze, klebt wie Sand an meinen Fußsohlen, man kommt

nicht weiter. Die Einsamkeit umhüllt mich wie ein goldenes Kleid.

Erleuchtet sind die Sterne, unnahbar die Berge, für mich.

Die Täler sind tief und weit und sumpfig, der Morast, der

staubige Sinn des Lebens.

 

Die Umwelt, das Klima, die Hitze, das Unwetter, alles wankt.

Alles schwankt, die Sparsamkeit mit den Gütern mir ins Bewusstsein kommt.

Die Kehle ist zugeschnürt, von der Hitze, der Schweiß klebt an den

Fingern, die Suppe ist kalt.

 

Weniger nutzen von den Gütern der Welt, durch die Sümpfe gehen,

den Kopf nach oben gerichtet, die Augen nach vorne sehend.

Stehend hier, eingedenk der Sparsamkeit mit den Gütern dieser Welt.


Als Geschenk ich sehe, es geht bergauf, der Weg führt mich nach

oben.

Stehend und sehend das tiefe und weite und sumpfige Tal, 

zurückgelassen die Last der Autos mit ihren 

Verbrennungsmotoren, das Hetzen von Termin

zu Termin, zurückgelassen die scheinbare Wichtigkeit der sozialen

Kontakte über das weite und weltweite Netz. Den Müll verringern,

das Fleisch der Rinder in Maßen genießen.

 

Hoch oben am Berg und frei, in luftiger Höhe auf eine Zeit schauend,

die Demut mir abverlangt und schonenden Umgang mit allem, auch

mit den Gütern dieser kostbaren und goldigen und doch einzigen Welt.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.07.2022. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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