Robert Nyffenegger
Aus dem Leben gegriffen XII und Schluss
Die Zeit nur eine Richtung kennt,
das ist ein festgeschrieb`ner Trend.
Vor Rosa, Fritz macht sie nicht Halt.
Es werden beide einfach alt.
Mechanik knarrt und ruckelt schwer.
Das Leben gibt nicht mehr viel her.
Die Haut wird sachte Pergament.
Es naht ganz langsam jetzt das End.
Gevatter Tod steht vor der Türe,
sagt keinem, wo er denn hinführe.
Die Rosa ist ein bisschen fromm
und denkt, dass sie in Himmel komm.
Der Fritz hat damit nichts am Hut,
weil es auf Fantasie beruht.
Doch Rosa möcht er nie verlassen
und sinnt, ich muss mich wohl anpassen.
Bestellt den Pfarrer in der Eile,
dass er ihm Segen rasch erteile.
Im Himmel sind nun alle Beide.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.08.2022.
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