Rebecca K.

An meine gute Freundin

An meine gute Freundin

 

Ich weiß nicht, wie man so sein kann

Das sind doch Lächerlichkeiten

Einfach nur ekelhaft ignorant

Verblendet, so ein Verhalten

 

Die armen, armen Täter

Jetzt sind sie bloß gestellt

Öffentlich und online

Nachzulesen für die Welt

 

Sie sind grausam und gefährlich

Wie sie Leben um Leben zerstören

Und dann ohne Konsequenzen

Ruhig im Leben weitergehen

 

So eine Frechheit und Grenzüberschreitung

Wie sollen sie sich nur wehren?

Obwohl ihre Strafe noch zu mild ist

Willst dich solidarisieren?

 

Solidarisch mit einem Menschen

Der nicht nur übergriffig war

Sondern Schuld am Suizid

Einer seiner viel‘n Opfer

 

Danke liebe Freundin

Dass du dich so toll einsetzt

Für Privatsphäre und Schutz

Von Vergewaltigern vor’m Recht

 

Keine Sorge, ich brauch‘ keinen Zuspruch

Kein Verständnissignal

Oder Empörung, denn dass ich betroffen bin

ist dir offensichtlich egal

 

 

Lasst uns jubeln, n‘ neuer Mitarbeiter

Der uns endlich mal missbraucht

Nachdem er neben uns vor’m Club

Ne Zigarette mit uns raucht

 

Es wundert uns auch gar nicht

Wie viele ihn anzeigten

Oder warum er gefeuert wurde

Denn das muss ja nichts heißen

 

Die meisten Frau*en bilden sich das

Sowieso nur ein

Das könnt ich selbst nicht glauben

Wär hier ein Opfer „nur allein“

 

 

Du hast dich schon vorher

Mal mit Schwung ins Aus geschossen

Als du sagtest Luke Mockridge

Hat so viel Unrecht genossen

 

Vielleicht hast du selber

Noch nicht genug erlebt

Nicht nach links und rechts geguckt

Nie nach Veränderung gestrebt

 

Doch ich denke es ist Zeit

Dass du gut in den Spiegel schaust

Und dich fragst wer du geworden bist

Und wem du was versaust.

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Epilepsie – was ist das eigentlich? Gute Frage... denn wie ich immer wieder mit Entsetzen feststellen musste, wussten selbst ein Großteil der von mir und anderen Betroffenen konsultierten Neurologen keine vernünftige Antwort darauf, geschweige denn Allgemeinmediziner jedweder Art und erst recht nicht Otto – Normalverbraucher. Völlig außer Frage steht, dass Epilepsien oft mit geistigen Behinderungen einhergehen, was aber nicht heißt, dass das eine mit dem anderen gleichzusetzen ist. Dieses Buch soll deshalb auch nicht als medizinisches Handbuch dienen, sondern lediglich als ein Beweismittel, dass es auch anders geht, wenn man nur will oder allenfalls eine Art Gebrauchsanleitung für den Umgang mit solchen und ähnlichen Problemen. Es sind, wenn man so will, Geschichten aus dem wahren Leben, die ich hier beschreibe und Konfliktsituationen, für deren Bewältigung sich mal eine mehr, mal eine weniger elegante Lösung findet.

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