Brigitte Waldner

Bin nicht erwünscht in dieser Welt,


kein Stern bin ich am Himmel,
tief unten bin ich auf mich gestellt,
allein, im Schatten der Nachbarn.
Von einem beraubt, vom anderen gemobbt,
und schlecht gemacht bis unendlich.
Es ist keiner da, der mir was glaubt,
als wäre es selbstverständlich.
Der eine nahm mir die Sachen und Geld,
der andere will meine Immobilie,
weshalb er mir permanent unterstellt,
ich bedrohe die Kinder der Patchwork-Familie.
Damit mich Beamte beseitigen sollen,
dass er aufs Grundstück zugreifen kann.
Man tut sehr wichtig, er hat eine Firma,
ein Postfach im Mehrparteienhaus,
ein Bett zum Schlafen, so ein Armer,
drei Autos, zwei Kinder im Einfamilienhaus.
Man muss nur googeln, um zu sehen,
wie wichtig sich manche nehmen,
mit beiden Beinen im Leben zu stehen,
um andere vollständig zu bezähmen.
Der Google wirft die Bilder aus
mit der realen Ansicht,
dann kommt die Übertreibung heraus,
und mancher Bluff ans Tageslicht.
Natürlich haben sie Seilschaften,
die ihnen die Stange halten,
um solche Halunken nie zu verhaften,
auf Kosten anderer ihr Leben zu gestalten.

© Brigitte Waldner

Anmerkung zum Gedicht:
Beim Herumgoogeln habe ich ein schönes Gedicht gefunden von Paula Grogger,
"Die Alpenrose". Nachdem ich das gelesen hatte, verfasste ich mein Gedicht.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.10.2022. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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