Frederik Kloiber

Endloser Tag

In aller Herzen – tief verborgen – ein Wunsch zu
lebendigem Bild – sich erklärt. Streit gegens
eigene Herz, nicht jetzt, hinfort!?

Sehnsucht bitteres Wasser? Bitter schmeckt des
Herzens Wunsch. Die Frage? - Alles Herz so
innig, so sehr plagt.

So voller Verlangen das Oblivion mich ruft... Das
Leben wird zum Sturm – voller leidigster Not? Ein
Schrei ruft nach Stille – bring mich jetzt fort!

Wortbrecher oder doch ein ewiges Schicksal? Es
verspricht vieles – hält selten sein Wort. Dort im
Leben, gibt’s keinen friedlichen Ort?

Ein Tag – nur ein Tag – ohne Herz, ohne seines
Flüsterns? Fatal um schlängeln Fragen eigene
Welt, mit stiller Sage, mit stillem Schlage.

Oblivion, wo bist du? Gestern brauchte ich all deinen
Rat! Gestern lässt du mich fallen? Deine Tore sind
für mich versperrt?

Ich sah sie oft – die dunkle Wahrheit, wenn ihr Tag
naht. Enttäuschung trägt süßen Duft – und sprach
letztes Wort.

Wo ist deine Schwester? Wo ist das Oblivion? Wo
meine Schwester, mit ihrem guten Rat? Die
Enttäuschung schon finster lächelt.

Schließe Augen… Sehe Pfade, die noch stehen offen.
Eile mich, ehe einmal mehr Gelächter mir den Tag
schwärzt – und raubt.

 

Theta - Traia - Equation 1/10

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Frederik Kloiber).
Der Beitrag wurde von Frederik Kloiber auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.11.2022. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Der Autor:

  Frederik Kloiber als Lieblingsautor markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

Das Mirakel von Köln von Bettina Szrama



Köln, 1625: Der erzbischöfliche Generalvikar rettet die fallsüchtige junge Christina vor einer Steinigung durch den Pöbel und bringt sie ins Kloster Santa Klara. Doch anstatt Sicherheit zu erfahren, wird Christina Zeugin von Teufelsaustreibungen, sittlichem Verfall und unaussprechlichen Verbrechen. Ihr gelingt die Flucht, doch sie gerät in ein Ränkespiel der Mächtigen, in dem sie alles verliert außer ihrem Leben. Sie beschließt, sich zu rächen indem sie sich selbst der Hexerei anklagt. Unter der Folter bezichtigt sie alle Hochgestellten Kölns, die ihr jemals begegneten. Und die Stadt beginnt vor ihr zu zittern.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Allgemein" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Frederik Kloiber

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Zhyls Augen von Frederik Kloiber (Allgemein)
Geben und nicht geben von Karl-Heinz Fricke (Allgemein)
Zufriedenheit von Franz Bischoff (Aktuelles)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen