Janna Ney

Was Knecht Ruprecht in seiner Freizeit treibt

Knecht Ruprecht, dieser geile Bock

missbraucht sein Amt und auch den Stock.

Wie gern versohlt er mit der Rute

den hübschen Po der Gattin Ute.

Fehlt es der Frau an Willenskraft,

hat sie im Haushalt nichts geschafft

und möchte bis zum Mittag schlafen,

muss sie der Ruprecht streng bestrafen.

 

Er packt sie, schiebt den Rock nach oben,

da kann die Gute strampeln, toben;

der Ruprecht zieht das Höschen runter,

gleich wird sein bester Freund sehr munter.

Bald liegt die Ute überm Knie

und spürt die Rute, aber wie!

Der Gatte macht die Arbeit gründlich.

Das kriegt sie dann sogar noch mündlich:

 

„Ich werde dich, mein Weib, jetzt lehren,

den Deinen jederzeit zu ehren!“

Das Stöckchen klatscht auf zarte Haut,

es werden wilde Schreie laut.

Die Ute windet sich und fleht,

der Ruprecht winkt nur ab: Mir steht

der Sinn und mehr nach Striemen,

jetzt kriegst du erst den Lederriemen.

 

Er haut sie, bis sie weinend keucht:

„Mein Herr, ich bin schon ziemlich feucht!“

Dann hebt sie ihre schwarzen Wimpern:

„Ich bitte Euch, mich hart zu pimpern!“

Der Ruprecht streichelt ihr den Po

und meint ganz weihnachtlich: Hoho!

Du unartiges Weib! Begreife,

dass ich mich auf den Stock versteife!

 

Und weil er seinen Mann stets steht,

bekommt sie prompt, was sie erfleht.



Die Kategorie erscheint mir nicht ganz passend,
aber eine bessere habe ich nicht gefunden.

 

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