Gabriele A.

...und immernoch schmerzt der Stachel der Erinnerung

Aus der Reihe Mensch
Wie das Leben so spielt...

Wie blanker Hohn  klingt  dieser ausgeleierte Spruch der Kirche
„In guten wie in schlechten Zeiten“ nachhaltig in ihren Ohren


Denn das Leben selbst bestimmt die Zeiten

So plätscherten die Jahre
eher schlecht als recht
in Entbehrungen - 
Liebensentzug
und mit dem Erziehen der Kinder dahin

Du bist eine frömmelnde vergrämte Seele
Solche Worte kamen oft
über seine Lippen

Und immer wieder die wechselnde Affären
Die Faust des Schicksal schlug Sie K.O
Krebs
Ausgemergelt von der Krankheit
Chemo und dem Kummer
ihres Frauseins beraubt zu sein

Die schlechten Zeiten hielten nun beständig Einzug
doch nach außen hin wurde der Schein gewahrt
Was sollen die Nachbarn
und die Kirchengemeinde denken…

Mit falschem Stolz ertrug sie diese Schmach
bevor sie sich zu den geschiedenen Frauen zählte

Obwohl - die meisten wussten es schon seit Jahren
und tuschelten hinter vorgehaltener Hand
Da half auch kein Beten mehr

Und tief schmerzt der Stachel der Erinnerung
in einem verbitterten Herzen immerzu



© Nordwind    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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