Karl-Konrad Knooshood

Im rein Spekulativen



 

Rein spekulativ, im Konjunktiv,

ist jeder "unterdrückt", unterprivilegiert,

es ist das alte Narren-Narrativ,

wer wär noch so naiv,

 

es nicht unschwer zu durchschauen,

wie es sich kaum camoufliert,

wie uns von Medien, denen wir vertrauen,

- sollen – täglich dauersouffliert,

 

An jeder Ecke wird wer "diskriminiert",

vom großen Buhmann SÜNDENBOCK,

man wird "rassistisch" "attackiert",

"missgendert" und "dehumanisiert",

kollektiv nach Primitiv-Prinzip am Opferstock,

in strenger Hierarchie,

wer wen wann warum (ab-)blockt,

 

Die Atmosphäre muss feindselig sein,

all die POC müssen heilig sein mit Heiligenschein,

halten täglich aus im Höllenhaus,

und können, wollen – oder dürfen? – nicht hinaus,

Ist halt echt nicht leicht,

wenn man täglich benachteiligt wird,

am gesellschaftlichen Game nicht beteiligt wird,

und Jammern in Talkshows zum Leben reicht,

- ein paar gehässige Artikel in den üblichen Schundgazetten,

auf identitätspolitischen Schmonzetten, wetten?!,

sich Grüne und Wokeisten gerne betten,

 

Doch konsequent aus elendem Schland verduften,

fiele ihnen im Träume nicht ein,

man will ja keine debile kleine Pflaume sein,

für diese Bande gehen wir übrigens – gern! – schuften,

wenn man was erwartet: nichts als heiße Luft denn…










 

(26.07.2023)(C) 2023, Knorke Spekulatiushood 



Stulle: Der Ton wird rauer hier...Du musst aufpassen, das gleich zu Beginn...

Knorke: Stimmt genau. Inzwischen...Leider neige ich dazu, mich mit mächtigen Leuten anzulegen - bzw.,
warte kurz, mit Leuten Streit anzufangen, gegen die ich nicht gewinnen kann.

Stulle: In der Tat, sei bitte vorsichtig. Auch hier könnte...die Zensur zuschlagen.

Knorke: Dann werde ich lieber vorsichtig sein. Das heutige Thema ist ein harmloses. Es geht doch nur um
die Ferda Atamans dieses Landes...Es ist sehr quarkig. Es ist hart. Andererseits: WENN es hier so
schlimm ist, wieso ist man dann nicht viel krasser dran?
Karl-Konrad Knooshood, Anmerkung zum Gedicht

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