Hannes Lapesch
Kannibale
Der Schein des Vollmonds lockt mich ins Freie,in dieser Nacht kommst du,Baby,an die Reihe.
Ich bin weder Werwolf noch Vampir,
trotzdem treibt mich ein Trieb zu dir.
Es ist der Wille zur Fleischeslust,
doch,Engel,was du wissen musst,
ich suche nicht geschlechtlichen Verkehr,
sondern Frischfleisch zum Verzehr.
Ich hab halt diesen gewissen Tick,
ich verzichte gern auf einen Fick,
für ein Niernderl oder Zwei,
mit Kohlsprossen und Kartoffelbrei.
Das mundet und schohnt die Figur,
eine wahre Verjüngungskur!
Und auch ein Glaserl frisches Blut,
ist berauschend und schmeckt gut.
Nur leider,vor dem Grillen,
muß ich halt leider killen.
So ein Fleischer hat`s halt schwer,
findet er keine passenden Opfer mehr.
Und fall ich mal selber in die Grube,
findet man Trophäen in meiner Stube.
Dann werden die Nachbarn aber schauen,
und vor allem ihre Ehefrauen....
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.12.2023.
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