Hannes Lapesch

Ein Mensch

Ein Mensch,den man beim Namen nennt,
der sich selber garnicht kennt,
der sich selbst erst dann empfindet,
wenn dieses Selbst im Sein verschwindet.

Ein Mensch,in seiner Hochkultur,
ausgeschieden von Natur,
ein Wesen ungeahnter Blüte,
seelisch verkommen,erster Güte.

Ein Mensch,ganz im Bestreben,
zu durchloten dieses Leben,
mit einem unbestimmten Ziel,
der wenig sagt-doch meint er viel.

Ein Mensch,sich seiner angenommen,
sich sehr bewusst,da unvollkommen,
ein Mensch,als Reisender der Zeit,
von Ewigkeit zu Ewigkeit...

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.12.2023. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Todes-Mais von Torsten Jäger



Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

Einer der Kommissare – Kelchbrunner – hadert zudem mit dem Schicksal und wirkt in dem Fall sehr subjektiv. Alles scheint sehr verworren.
Erst als ein zweiter Mensch sterben muss, erkennen die Kommissare, worum es in dem Fall wirklich geht.

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