Gabriele A.

ACH - IST das SO.....

 

Ein Gläschen in Ehren
kann niemand verwehren…ist das so?

In der Gesellschaft heute ist es Usus
und endet schnell mit Alkoholabusus
Wer oft zu tief in´ s Glas schaut zum Entfalten
zählt dies noch zum normalen Trinkverhalten


Doch wie die Praxis immer wieder zeigt
ein Thema über welches man gern schweigt
Bei Frust wird Alkohol gern eingenommen
ist nicht so teuer wie leicht zu bekommen


Bei Kummer nicht lösungsorientiert
die Saufkarriere wird legitimiert
Rechtfertigung verleiht Ausreden Glanz
und zählt auf die Gesellschaftsakzeptanz


Ersäuft just die Probleme die arg schlimmen
vergisst jedoch SELBIGE können schwimmen
Als Opfer zieh´ n sie stets an allen Strängen
mit „Ich doch NICHT“ übt man sich im Verdrängen


Sie merken ´s nicht obwohl sie schon geschickt
wie man in Widersprüche sich verstrickt
Rechtfertigung auf Brechen und auf Biegen
hierdurch sieht man wo Schuld und Wahrheit liegen


Im Kreis dreht sich ein Trinker in der Welt
solang bis bei ihm selbst der Groschen fällt
Erkenntnis führt aus der Misere raus
wenn er dann sagt „Ich halt es nicht mehr aus“


Und allen die hierbei unsichtbar sind
die Angehörigen Partner und Kind
gebt ihnen eine Stimme fangt gleich an
damit man sie durchs Schweigen hören kann

***

Ist jemand trocken ehrlich jetzt im Denken
will ich ihm meine Anerkennung schenken
denn jener jammert nicht ringt um Verständnis
er steht dazu – denn er hat die Erkenntnis


Er weiß wenn´s häufig um ein Limit geht
und´ s reflektieren ist´s meist schon zu spät
trinkt sicher nur 3 Schnäpschen wie er schätzte
das 1. Glas das Zweite dann das Letzte


Auch Abstinenz stellt sicherlich die Weichen
im Selbstbetrug kann Alkohol gut schleichen…

© NoWi












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Es wurde sehr viel geschrieben über jene Jahre der unseligen Diktatur eines wahnwitzigen Politikers, der glaubte, den Menschen das Heil zu bringen. Das meiste davon beschreibt diese Zeit aus zweiter Hand! Ich war dabei, ungeschminkt und nicht vorher »gecasted«. Es ist ein Lebensabschnitt eines grünen Jahzehnts aus zeitlicher Entfernung gesehen, ein kritischer Rückblick, naturgemäß nicht immer objektiv. Dabei gab es Begegnungen mit Menschen, die mein Leben beeinflussten, positiv wie auch negativ. All das zusammen ist ein Konglomerat von Gefühlen, die mein frühes Jugendleben ausmachten. Ich will versuchen, diese Erlebnisse in verschiedenen Episoden wiederzugeben.

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