Artur Hüttemann
Sonntag im Mai
Schon wieder regnet es im Wonnemonat Mai;
als hätten wir davon nicht längst genug bekommen.
Mit heißer Sommerluft ists im Moment vorbei;
jetzt hat auf dem Balkon der Frühling Patz genommen.
Jetzt kommt die Zeit, aufs Laufband anzutreten;
dafür ward es vor wenigen Tagen aufgestellt.
Ich nehme die Kraft, en Himmel anzubeten;
um demutsvoll zu danken für das Heil der Welt.
Dem Herrgott Dank zu sagen, wird leider oft vergessen;
dass wir verschont von Kriegen und vom Streit.
Doch hört man Radio erfährt man unterdessen;
manch Jugendlicher ist zum Meuchelmord bereit.
Man möchte es nicht glauben, doch leider ist es wahr;
warum gelingt es nicht, sämtliche Waffen zu verbieten.
So manche Bluttat geschah auch letztlich vorm Altar;
man scheute sich nicht, selbst Fremde umzunieten.
Ich flehe zum Himmel im demutsvollen stillen Gebet;
dass in die Welt schlussendlich Frieden eingekehrt.
Doch ich glaube, solange sich unsere Erde noch dreht;
bleibt uns selbst sonntags im Mai diese Bitte verwehrt.
Artur von Zell
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.05.2024.
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