Wolfgang Scholmanns
Im Tod versinkt der Traum
Und wieder eine kalte Nacht,
mit lachendem Gesicht.
Es peitscht ihr Hohn mit roher Macht,
ein Traum, der alten Schmerz entfacht,
gefärbt vom Abschiedslicht.
Am offenen Grab ein schwarzes Kreuz,
zeigt in des Blutes Rot,
Bilder aus einstiger Sonnenzeit,
ein Wunsch, der deinen Namen schreibt,
doch lauernd grinst der Tod.
Gewaltig zeigt er seine Kraft,
in wandelnder Gestalt.
Mal lächelnd voller Trug und List,
in dem du deine Angst vergisst,
doch seine Hand bleibt kalt.
Sie lauert deiner Seele schon,
tief in des Grabes Raum.
Ihr Winken das verlockend lacht,
führt in die kalte ewige Nacht,
im Tod versinkt der Traum.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.11.2024.
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