Winfried Doerjer

Mittagsruhe

Herr Müller findets angemessen

Sich zwecks Verdauung auszuruhn.

Ein Nickerchen gibts nach dem Essen -

Man darf sich ja was Gutes tun.


 

Kaum streckt er wohlig sich im Bette,

Da klingelts an der Wohnungstür.

Die Lausebengel, jede Wette,

Er hat dafür so ein Gespür.

 

Jetzt nachzusehn ist viel zu stressig.

Die ärgern jeden nur zum Spaß.

Er liegt nun nicht mehr ganz so lässig,

Denn irgendwann ist voll das Maß.


 

Die Neugier treibt ihn zu erkunden,

Wer mittags ihn zu stören wagt.

Verdrießlich schlurft er schlafestrunken

Zur Türe. Gott sei es geklagt.


 

“Paket für Mayer”, hört er sagen,

Und: “Machen Sie mal bitte auf?”

Zwar möchte er sich jetzt beklagen,

Drückt dennoch auf den Öffner drauf.


 

Kaum legt er nieder seine Glieder,

Erschallt voll Hohn der Klingelton.

“Ihr könnt mich mal! Doch nicht schon wieder!”

Entfährts ihm da erbittert schon.


 

Die kurze Zeit der Mittagspause

Ist beinahe schon ausgepaust,

Der Traum von einem ruhigen Hause

Auch diesmal wieder weggesaust.

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Winfried Doerjer).
Der Beitrag wurde von Winfried Doerjer auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.12.2024. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Der Autor:

  Winfried Doerjer als Lieblingsautor markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

Trug und Wahrhaftigkeit: Eine Liebesgeschichte von Christiane Mielck-Retzdorff



Zum wiederholten Mal muss sich die Gymnasiastin Lisa-Marie in einer neuen Schule zurechtfinden. Dabei fällt sie allein durch ihre bescheidene Kleidung und Zurückhaltung auf. Schon bei der ersten Begegnung fühlt sie sich zu ihrem jungen, attraktiven Lehrer, Hendrik von Auental, der einem alten Adelsgeschlecht entstammt, hingezogen. Aber das geht nicht ihr allein so.
Die junge Frau muss gegen Ablehnung und Misstrauen kämpfen. Doch auch der Lehrer sieht sich plötzlich einer bösartigen Anschuldigung ausgesetzt. Trotzdem kommt es zwischen beiden zu einer zarten Annäherung. Dann treibt ein Schicksalsschlag den Mann zurück auf das elterliche Gut, wo ihn nicht nur neue Aufgaben erwarten sondern auch Familientraditionen, die ihn in Ketten legen.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (3)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Satire" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Winfried Doerjer

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Rückblicke von Winfried Doerjer (Humor - Zum Schmunzeln)
Poesie Adieu von Robert Nyffenegger (Satire)
Freundschaft von Franz Bischoff (Freundschaft)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen