Klaus Mattes
Zwirsch marginal in Westfalens Dichterwüste
Kitsch versus Kult!
Paderborn via Bielefeld!
Gedankenschwach schlürft Wurstwasser letzte Abendwelt.
Wer ganz aufs Starke sinnt,
ihm dient das Schreiben als kluge Weisung nicht minder.
Wem am Lauten liegt,
er unterliegt einer Prämisse der Qualität von Gesängen.
Wen groß die Genien gestalten,
der schmäht den Blitzableiter wie die Gesundheitsschlappen.
Soest, Lippstadt, Altenbecken,
so vieles wäre dort zu schmecken!
(Zwar Letzteres nur ohne Zeh.)
Doch tut’s drum eher mehr denn weh,
dass nie den Ort ich wieder seh, dem ich
mich weihte, dem sehr
gepflegten Weiler, dem ich
entsprang! Nur wich ich sehr, ich Wichser,
vom Weg meiner Walle fern.
Ich wich ungezogen aus von dort.
Mich weg geträumt,
sah nie denkend ihn mehr wieder
an, seit erwach sehr ich, na, wurde.
War’s Heinrich Heine, der, sein iPad nagelnd, froh tippte im RE?
Zitat: „Nach Altenbeken wird’s dann doch lichter.
Und gegenüber ein junger Zoller mit dem Bukarester Backenbart.
Und sieh doch an: Auch der ist Dichter!
Herzallerliebster Bub, dir gute Fahrt!
Senk ju for trävellin'
with Deutsche Bahn!“
„Stopp! Dieser innere Bereich unterliegt einer Einlasskontrolle der Poetikpolterei“,
trat der steinerne Koloss zu Casseln, die Tour zu vermasseln, mir in die Fahrt.
So fahre du, mein Schöner, zum Parnass auf statt dem sehr
ergeb'nen Publikum den Buckel runter, mondenschlichter
Bändiger gelinderter mitteldeutscher Reisranderzählungen!
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.12.2024.
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