Michael Reißig

Ich sehne mich zurück

Ich wünsch' mir die gelebte Zeit zurück
Als Kinderaugen strahlten voller Glück
Sah die Freuden in den Augen tanzen
Da die kleinen Sorgen sich verschanzten

Als im Schnee das Bähnle drehte Runden 

Rauschten flugs dahin die schönen Stunden
Frei von den Ängsten uns'rer Gegenwart
Schien gefühlt das Kindsein wenig hart

Auf den Märkten fühlte ich mich sicher
Wenn auch predigte manch' Augenwischer
Da die Taschendiebe beim Gedränge
Flinke Finger zuckten durch die Menge 

An den Terror dachte damals keiner 
Die Macht aus Worten wog viel kleiner
Unser Weihnachtsstern, er darf nicht sterben
Um des Friedens Botschaft zu vererben

Das🎄Weihnachtsfest🎅 steht unmittelbar
bevor und ich gestehen mir ehrlichen Herzens
ein, dass ich mich in Bezug auf die 🔔
Weihnachtstage🎄 zurücksehne in die Zeit
meiner Kindheit! Zwar musste ich in einem
zerstrittenen Elternhaus diese Zeit verbringen,
aber ich war stets begeistert, wenn ich mit
meinem Vater auf den Weihnachtsmarkt ins
damalige Karl Marx-Stadt (heute Chemnitz)
fahren durfte. Obwohl das Angebot zumeist
bescheiden war, kann ich mich sehr wohl noch
an die ihre Runden drehende Eisenbahn
erinnern, aber auch an die mit Schokolade
verzauberten Äpfel. An derartige
Gewaltspiralen war damals in den siebziger
Jahren überhaupt nicht zu denken. Die wahre
Freude auf das Fest überwog! Und zumeist
habe ich in einigen ❄️schneereichen
Wintern❄️ an den Festtagen Spaziergänge
oder 🛷Schlittentouren🛷 mit meinem Vater
gemacht. Heute kann ich mich kaum noch an
einen Spaziergang erinnern, bei dem meine
Mutter uns begleitet hat. Dies war halt der
Wermutstropfen meiner Kindeszeit! Aber im
Vergleich, was viele junge Menschen heute in
Bezug auf gewaltsame Ereignisse durchleiden
müssen, ist das vergleichsweise noch milde!
Michael Reißig, Anmerkung zum Gedicht

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