Klaus Meier
Kreislaus
Es weht ein sachter Wind auf der Erde
Er hilft, dass sanft das Leben erwacht
Dass alles Schlafende erwecket werde
und endlich erscheine des Tages Macht
Noch ist es nicht Morgen,
die Nacht will nicht weichen
es grämen uns Sorgen
die den Mut fast erweichen
bis endlich der goldene Strahl
lässt jegliche Mühsal vergehen,
den Gedanken auch keine Wahl
als mit dem Wind zu verwehen
Was mit solchem Übermaß hier beginnt,
Den ganzen Tag weiß es, dass es abends verrinnt
Doch wozu der Zweifel am Erfolg dieser Tat
Wenn es doch allerorten Nachfolgende hat
Das Junge wird zum Alten, und dieses vergeht,
trägt in sich den Keim aus dem es wieder entsteht
Die Tage sind aufgereiht auf einer Schnur
Werden, Sein und Vergehen so flüstert sie nur
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.12.2024.
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