Ingrid Baumgart-Fütterer
Kunterbuntes Dichter-Allerlei (3)
-1-
„Gedichte – ABC“
Ach, liebe Muse schenke mir
Bitte ’nen weiteren Kuss
Cappuccino spendier’ ich dir
Da mein Denken kommt in Fluss.
Ein Gedanke den andren jagt
Freudig bring’ ich, s zu Papier
Gabe zeigt mir, ich bin begabt
Heute zeige ich es mir!
Ingrid, bitte verzage nicht
Jetzt zeige, was in dir steckt
Kannst schreiben ein zigstes Gedicht
Lächelnd die Muse mich neckt.
Mut fasse ich, schreibe drauflos
Noch gehen mir Ideen nicht aus
Offenbar fällt, s mir in den Schoss
Pausenlos hau’ ich Verse raus.
Quelle meiner Inspiration
Rätselhafte Muse, bist du
Schickst mir auch Assoziation
Tagelang komm’ ich nicht zur Ruh.
Unaufhörlich ich Verse schreib
Viele ohne Sinn und Ziel
Weiter ich mich dazu antreib,
X-mal, doch leider viel zu viel!
Yamswurzel verhilft mir zum Schlaf
Zähle, bald das letzte Schaf.
-2-
Fortschrittlicher Dichter
Er geht als Dichter mit der Zeit,
ist jederzeit dazu bereit,
sich auf Neues einzustellen,
anzuzapfen all die Quellen,
die zu Erfolgen beitragen -
anerkennend muss man sagen:
er scheut weder Zeit noch Mühe
in der Nacht bis in die Frühe
in den Laptop rein zu klopfen
die Ideen, die heraustropfen
aus Hirn und Herz als Poesie,
mit Laptop geht, s so leicht wie nie,
so gesehen ist, s ein Segen,
sich - wie er - ins Zeug zu legen.
-3-
(Über) Eifriger Dichter
Er denkt und schreibt und tut und macht
den ganzen Tag, die halbe Nacht,
schreibt Vers für Vers, der Schreibstift glüht,
der Dichter vor Ideen sprüht
hat schon 1000 Verse verfasst,
schreibt weiter, gönnt sich keine Rast
und wenn er nicht gestorben ist,
sein Stift sich durchs Papier noch "frisst".
-4-
Wer hätte das gedacht!
Gedankenfetzen sich jagen,
ohne den Dichter zu fragen
um Erlaubnis, Pustekuchen,
sie ihm ordentlich was husten
drehen sich im Kreis unentwegt,
im Dichter sich der Ärger regt,
er wollte ein Gedicht schreiben
über Nebel, die hochsteigen,
sich über Waldwiesen neigen,
die Dichterstimmung ist dahin,
nervös streicht er sich übers Kinn
schreibt sich von der Seele, den Frust,
verspürt dabei zunehmend Lust -
ein Meisterwerk ihm so gelingt,
das so rhythmisch wie selten klingt.
-5-
Der Liebespoet
Der "alte Fritz", als Schwerenöter bekannt,
hatte Gespielinnen im ganzen Land,
zeugte mit ihnen Nachwuchs wie kein Zweiter,
machte sogar noch als Greis damit weiter.
Zahlreiche Männer neidisch ihn begafften,
als er "verdichtete" seine Liebschaften
in Gedichten, die sehr zu Herzen gingen,
Frauen begannen, mit Tränen zu ringen.
Der "alte Fritz" weilt längst am himmlischen Ort,
in den Gedichten lebt die Liebe fort,
seine Poesie wirkt so verführerisch,
Liebe malt man sich aus, genießerisch.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.01.2025.
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