Ingrid Baumgart-Fütterer
Betrachtungen über Berge
-1-
Dem Himmel so nah
Ich stehe auf dem Berggipfel,
verschwunden sind die Baumwipfel
unter einer Wolkendecke,
in den Himmel ich mich strecke,
möchte die Sonne umarmen
und spüre Gottes Erbarmen,
fühle mich darin geborgen
weiß, es gibt für mich ein Morgen
auch über meinen Tod hinaus,
Tod ist Beginn und nicht das Aus.
-2-
Alpenblick
-1-
Berge, schneebedeckt,
auch sonnenbefleckt,
erscheinen so nah
wie ich selten sah.
-2-
So in sich ruhend,
nicht wichtig tuend
stehen sie am Ort,
jetzt und immerfort.
-3-
Ich stehe davor,
bin Auge und Ohr
für Botschaft aus Stein
und des Berges Sein.
-3-
Licht und Schatten
-1-
Es gibt soviel zu tun,
drum packen wir es an
es gibt noch kein Ausruh,
gebaucht wird jedermann.
-2-
Frisch, fröhlich nun ans Werk,
die Arbeit wartet nicht
wirkt sie auch wie ein Berg,
dahinter zeigt sich Licht.
-3-
Ist erst das Ziel erreicht,
gilt es dann, auszuruhn
es war ja auch nicht leicht,
was nötig war, zu tun.
-4-
Genießet auch das Licht,
solange ihr es seht
die Arbeit wartet nicht,
ein neuer Berg entsteht.
Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Ingrid Baumgart-Fütterer).
Der Beitrag wurde von Ingrid Baumgart-Fütterer auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.06.2025.
- Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).
t-online.de (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)