Ditar Kalaja
moritat von der gier der tech-giganten
moritat vom politischen unvermögen und der gier der tech-giganten
es war ein land, das schrie nach wandel,
die straßen voll protest, der himmel in schande.
die wähler hofften, die zeit war reif,
für gerechtigkeit, für ein neues, gerechtes reich.
„wir bauen brücken, wir schaffen dir ein neues leben!“
so sprachen sie, mit stimmen, die für das gute streben.
„steuererleichterung, mehr arbeitsplätze hier,
und die schulden? die zahlen wir – keine panik, kein bier!“
doch während sie redeten, glänzte ihr blick,
denn in ihren herzen wohnt nichts als das glück
von taschen voll geld und macht in der hand,
die welt in der tasche, das volk – kein stand.
sie versprachen uns bildung, ein besseres morgen,
doch schauten sie nur auf die profite, die borgen.
„sozial? gerechter? ach was, das ist schall!
es zählt nur der gewinn – das ist die wahre wahl!“
und so war es, dass die banken sich freuten,
die konzerne wuchsen, und der rest konnte weinen.
ein paar euro hier, ein paar zinsen da,
der rest blieb in armut, das war für sie klar.
doch dann kamen die tech-riesen, groß wie das meer,
mit geld und mit macht, die augen so leer.
musk, zuckerberg, nadella und cook,
mit ihren firmen, die regieren den ganzen bock!
„die welt gehört uns!“ riefen sie ins land,
„wir haben das netz, wir halten das band.
politik? ach, die lenken wir fein,
wenn sie uns folgen, dann sind sie schon unser heim!“
sie kauften die politiker, sie banden sie fest,
mit spenden, mit deals, dem besten protest.
„ihr wollt wahlen? dann gebt uns mehr!
und wenn wir sie gewinnen, dann gehört uns das heer.“
mit milliarden, die flossen in ihre taschen,
wuchsen ihre firmen, während wir alle nuschelten und klatschten.
„die welt wird digital!“ jubelten sie froh,
und machten das netz zu ihrem eigenen zoo.
„wollen wir freiheit? oder soll es der profit sein?“
„was interessiert uns das volk? ihr seid doch nur schwein!“
sie lachten und tanzten in ihren palästen,
während die massen in armut ihr leben versetzten.
und so dreht sich der kreis, immer schneller, immer weiter,
die politiker, sie sind längst nur noch streiter
für die, die das geld und die macht in den händen,
während das volk in den scherben von lügen verbrennt.
musk fliegt ins all, zuckerberg verkauft,
nadella baut systeme, die uns entzaubern und entkoppeln.
cook zählt die profite, alles wird groß,
doch für den rest bleibt nur der endlose trost.
„was kümmert uns das volk? was kümmert uns der lärm?
wir haben den schlüssel, wir halten das fern.“
und so nimmt die politik den kurs der korrupte,
verkauft ihre seelen, und das volk wird betrübt.
der reiche wird reicher, der arme wird leer,
die tech-giganten bestimmen das spiel, und das meer
von politikern, die sich auf den rücken beugen,
hat längst aufgehört, sich für das volk zu zeugen.
„macht für uns! und wir geben euch frieden!“
doch frieden gibt es nur für die, die am sieggen fieden.
die anderen, sie arbeiten und zahlen die zeche,
für die, die regieren, mit der gier als die waffe.
und so endet die moritat, von gier und verrat,
politiker, die alles versprechen – und nichts tun, in der tat.
die tech-giganten, sie sind längst die herren des spiels,
und das volk, das ruft, bleibt draußen im nil.
die moral? sie ist klar, sie ist hart wie das eis:
wer den reichen folgt, bezahlt den preis.
denn was nutzt die wahl, wenn die wahl längst gekauft,
und die politiker längst von den tech-giganten getäuscht?
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.06.2025.
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