Gabriele A.
in Blau verwebte MOMENTE
Müde neigte sich
ein Sommertag dem Ende zu
Nur das rotierende Licht des Leuchtturms
verfängt sich für Sekunden in den Segeln
während der Bootsrumpf
auf dem Meer zu dösen scheint
Kaum spürbar waren die Wellen
an diesem von der Hitze
geplagten Tag an dem Strand
welcher von Menschen überlaufen war
Köpfe wie Pilze schoßen aus dem Wasser
Das kreischende Schreien der Möwen
wurde nur von den Kindern übertönt
die sich dem Wasserspass vergnügt hingeben
Bunte Luftmatratzen
mit Sonnenhungrigen trieben vor sich hin
Farbenfrohe Schirme übersäten den Strand
In dieser lauen Meeresbrise
weit genug entfernt
und doch Augennah
genießen wir die Ruhe
Abgeschiedenheit
seit der Tag sich
verstohlen aus der Nacht schälte
Sichtbar schleicht
die Dämmerung über den Horizont
indem die Sonne zuvor glühend versank
Ihr brennendes Rot überflammte den Wasserspiegel
und der laue Wind wehte
eine erholsame Kühle an die Küste
Ich mag diese Stille
das dunkle Blau welches uns umgibt
Hinter einer Wolke
versteckt sich der Mond
als schämte er sich
Der Gesang des Meeres
in seiner endlosen Weite
wie auch der Zauber
der blauen Meeresstunde
verweben Momente
Aus solchen Tagen
werden Erinnerungen gemacht ...
(c) NoWi
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.06.2025.
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