Sabine Wirtz
Wo wir uns trafen
Nach so vielen Jahren traf er sie im Garten der wunderbaren Träume,
es war der Ort ihrer ersten Begegnung, Sonnenlicht fiel auf die Bäume.
Weiße Blüten lagen auf dem Weg verstreut, er ging zum goldenen Tor,
dort wo die Holzbank von damals stand und er sein Herz an sie verlor.
Sie saßen stundenlang im Regen, er küsste die Tropfen von ihrem Gesicht,
nirgendwo anders wollten sie sein, als bei der Bank im Mondscheinlicht.
Das Herz und ihre Namen waren im Holz geritzt und immer noch da,
sie war so glücklich und unendlich dankbar, als er ihr in die Augen sah.
Er konnte sie nie vergessen, dachte an ihr Lächeln und die Rose im Haar,
die Jahreszeiten kamen und gingen, doch sie waren sich immer ganz nah.
Er schenkte ihr damals aus inniger Liebe ein Medaillon mit seinem Bild,
ihre Herzen klopften, als sie sich trafen, ihr Wunsch hatte sich erfüllt,
nach so langer Zeit war ihre Zuneigung und Liebe stärker als je zuvor,
er legte seine wärmende Jacke um ihre Schultern, als sie in der Kälte fror.
© Sabine Wirtz

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.07.2025.
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