Harald Schneider
SUCH MKICH NICHT
Such mich nicht in den Wegen, den Gassen
Den alten staubigen Strassen
Wo die Schatten sich dehnen wie dunkle Wunden
Ich bin von dort schon sehr lange verschwunden
Such mich nicht in der Stille der Nacht
Wo die Uhren leis ticken und die Dunkelheit lacht
Wo die Einsamkeit singt mit zynischem Klang
Ich bin nur ein Echo von diesem Gesang
Such mich nicht an den Weiten des Strandes
Dieses sich selbst zerstörenden Landes
Wo Winde verzweifelt heulen über dem Meer
Auch da bin ich schon lange nicht mehr
Such mich nicht in Feldern Wiesen und Wald
Wo das Wispern der Geister dunkel erschallt
Und der Nebel wabert wie weißlicher Rauch
Längst bin ich verschwunden, bin nur noch ein Hauch
Such mich nicht - ich bin längst nicht mehr da
Nur noch ein Spuk aus Rauch der mal war
Verschwunden im Schatten, verschwunden im Wind
Ein vergangenes Leben, das niemand mehr kennt
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.08.2025.
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